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Charlie

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Charlie

Charlie, der alleine in einem Schrebergarten lebte und nur einmal in der Woche Futter bekommen hat und nicht besonders liebevoll behandelt worden ist, wurde in unserem Partnertierheim der L.I.D.A aufgenommen, nachdem wir erfahren haben, wie es dem kleinen Mann im Schrebergarten ergeht. Es hätte nicht mehr lange gedauert und er wäre dort verhungert.

Wir haben gewußt, dass dieser kleine Mann, der auch nicht mehr so ganz jung ist, dringend ausreisen sollte. Es ging dann alles sehr schnell. Eine versierte Pflegestelle bot sich an, Charlie aufzunehmen. So kam er am 01.04.2016 in Deutschland an und wurde vom Pflegeherrchen abgeholt. Sein Pflegefrauchen war sehr angetan von ihm und meinte, dass er ein großer Schmuser und ein wahrer Sonnenschein sei.

Ja und es dauerte gar nicht lange, bis ich eine tolle Anfrage für Charlie hatte.

Jetzt überlasse ich es seinem Herrchen die Geschichte zu erzählen, wie Klein-Charlie ein Schweizer Eidgenosse wurde.

Charlie unser Charmeur

Vor zwei Jahren mussten wir unseren zweiten (ein Terrier) von drei Hunden gehen lassen. Er war siebzehn Jahre alt. Nun hatten wir nur noch unseren Bobby, ein Cavalier King Charles. Meine Frau und ich waren uns einig, dass dies unsere letzter Hund sein würde. Aber Bobby wurde immer ruhiger und war auch nicht mehr so aktiv. Also machte ich mich auf die Suche nach einem eventuellen Freund. Ich dachte das sei ganz einfach, wurde jedoch eines besseren belehrt. Nach mehreren Absagen, stiess ich durch Zufall auf Streunerherzen. Dort fand ich Charlie und hab mich sofort verliebt. Als meine Frau den kleinen Kerl auf dem Bild sah, meinte sie er sieht aus wie unser erster. Dieser war auch ein Yorki.

Also nahmen wir Kontakt auf. Wir bekamen die Nummer seiner Pflegestelle, telefonierten und sind los. 2,5 Stunden Fahrt. Bei der Pflegestelle angekommen, fanden wir nicht nur Charlie, sondern noch weitere vier Hund vor. Einer herziger als der andere. Wir haben uns mehrere Stunden unterhalten. Bobby, der natürlich dabei war, verstand sich auf Anhieb mit Charlie. Nach diesem Gespräch stand fest, Charlie muss mit.

Die Formalitäten waren schnell erledigt und wir konnten ihn bald abholen.

Am Anfang war er noch sehr misstrauisch. Doch das legte sich mit der Zeit. Er und Bobby verstehen sich super. Sie liegen oft sehr eng zusammen, haben beim gemeinsamen Fressen auch keine Probleme und Dummheiten werden auch gemeinsam ausgeheckt. Unser Bobby ist seit dem wieder munter und fit.

Beide gehen mit meiner Frau zur Arbeit. Zudem besucht er auch die Hundeschule. Dort hat er den Kurs 1 Grunderziehung mit Bravour bestanden. Seine Trainerin meinte zwar, sie habe noch nie so einen faulen und minimalistisch veranlagten Terrier gesehen, doch jetzt kommt Teil zwei. Er soll eventuell zum Mantrailing ausgebildet werden. "Er macht seine Sache super" meint seine Trainerin. Meine Frau übernimmt die komplette Ausbildung allein. Das ist für beide nicht immer einfach. Meine Frau muss schweizerdeutsch sprechen und Charlie muss es verstehen. Doch beide haben riesigen Spass dabei. Auch dank Rita, der Trainerin.

Ja Charlie ist in die Schweiz ausgewandert und entdeckt dort seine neue Welt. Mittlerweile ist er sehr selbstbewusst und fröhlich. Er lernt schnell und gern. Er kann sehr stur sein, Terrier halt. Aber jeder der Charlie sieht sagt, das ist ein Charmeur.

Aber vor allem: wir drei, Bobby, Iris und ich (Stefan), haben diesen kleinen Kerl richtig lieb.

Charlie, hat sie alle um die Pfote gewickelt, sogar seinen Hundekumpel Bobby. Ich wünsche Dir, mein Kleiner, noch ganze viele schöne Jahre im Kreise Deiner Familie. Mach`s gut. Wir bleiben auf jeden Fall in Verbindung.

Charlies Namensschild hängt seit dem 11.06. in 6275 Ballwil in der wunderschönen Schweiz.


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