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Billo

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Lieber Billo, jetzt Kaspar,

eigentlich erkundigte sich Deine Familie nach einem Welpen in Deutschland- aber der war bereits glücklich vermittelt.

Und sie suchte eigentlich nach einem Welpenmädchen - aber es gab zu dem Zeitpunkt kein Welpenmädchen auf einer unserer Pflegestellen, zu dem ich raten konnte.

Und so schickte ich aufs Geratewohl Fotos von in Frage kommenden Welpen und Junghunden, die noch in Sardinien waren. Darunter schummelte ich einen Junghund, einen Rüden, der mich wegen seiner schlimmen Vergangenheit besonders berührt hatte.

Dann kam die Mail zurück: Du solltest es sein, das war ganz klar. Es gab kein Wenn und Aber und Dein Ausreisedatum war schnell ausgemacht.

Dich aus dem Raum Karlsruhe kommend nachts um 1 Uhr am Flughafen in Düsseldorf abzuholen, war natürlich ebenfalls kein Thema.

Ach ja, dass Du eigentlich ein mittelgroßer Hund sein/werden solltest und Dich am Flughafen eher als mittelkleiner Racker entpuppt hast - nicht der Rede wert!

Lieber Kaspar, Deine äußeren Wunden sind seit einiger Zeit verheilt. Und wie schön ist es zu lesen, dass auch keine inneren Wunden zurückbleiben:

"Nach dem Tod unserer 15-jährigen Setter-Hündin Tammy wollten wir zuerst keinen weiteren Hund mehr haben. Doch wer einmal einen Hund als Familienmitglied hatte, der kann auf Dauer nicht mehr ohne Hund sein! Doch dieses Mal wollten wir einem Hund aus einem Tierheim ein Zuhause geben. Über STREUNERHerzen e.V. wurden wir auf Kaspar (er war zu diesem Zeitpunkt noch auf Sardinien und hieß noch Billo) aufmerksam und verliebten uns in ihn .
Am 28.10.2013 war es dann soweit. Kurz nach Mitternacht Durften wir am Flughafen Köln unseren Kaspar in die Arme schließen. Kaspar verließ seine Transportbox und hatte überhaupt keine Berührungsängste. Gegen 1.30 Uhr traten wir die rund 300 km weite Heimreise an. Kasper lag während der Rückfahrt auf der Rückbank unseres Autos und war die ganze Zeit über lieb.
Gegen 4.45 Uhr kamen wir total müde, aber glücklich mit Kaspar zu Hause an. Zu Hause angekommen wollte er erst einmal spielen!
Kaspar hatte überhaupt keine Eingewöhnungsschwierigkeiten. Er ist ein freundlicher, verspielter, verschmuster, süßer kleiner Hund. Er liebt seine Familie, im Garten spielen, Gassi gehen und Auto fahren. Unser Kater Nicky (Freigänger) und Kasper kommen gut miteinander zurecht. Unsere beiden etwas schüchternen einjährigen Hauskatzen trauen sich auch schon an Kaspar ran und haben keine Angst mehr vor ihm.
Wir alle haben Kaspar ganz fest in unser Herz geschlossen und wollen ihn nicht mehr missen!!!"

Einen großen Dank an Kaspars Familie, die sich auf das Abenteuer einließ, Kaspar nur an Hand zweier Fotos und den Informationen aus Sardinien zu adoptieren.


Kaspar bezog sein Körbchen am 28.10.2013 in 76448 Durmersheim.


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