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Asta

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Geboren, um zu leiden. Einsam, unterdrückt, eingesperrt.

Das ist Astas Geschichte. Sie dauerte lange. Fast ein ganzes Leben.

Asta ist nun frei. Er ist 13 Jahre alt. Ab jetzt wird er geliebt. Er wird verwöhnt und umsorgt und behütet. Ihm wird geholfen, wenn es ihm schlecht geht.

Asta hat eine Familie gefunden!!! Er darf nun endlich glücklich sein!

Es ist wie ein Wunder....es ist wundervoll, kaum zu glauben, aber wahr!

Asta, alt, schwarz, groß, männlich.

Mein Guter, du hast durchgehalten und hattest vermutlich all die Jahre einen ganz großen Traum, der nun in Erfüllung gegangen ist.

Als deine Familie sich bei mir meldete, wurde mir warm ums Herz. Es war eine rührende Erstmail und mir war klar, dass es ein wunderbares Zuhause für eine arme Seele aus der LIDA bedeuten würde. Noch nicht ganz klar war, welcher Schatz es schaffen würde und insgeheim hoffte ich, dass die Wahl auf dich fallen würde. Und so war es dann auch.

Wir haben uns intensiv unterhalten, über dich, über die Umstände, unter denen du seit langer Zeit lebtest, über deine Situation als Mobbingopfer im Gehege, über alte Hunde und die Möglichkeit, dass es schwierig werden könnte, dich an das neue Leben zu gewöhnen, dass du alt bist und Krankheiten in dir schlummern könnten, dass du vielleicht Probleme in der Beweglichkeit haben würdest, und, und, und.

Aber all das konnte deine 2 Frauchen nicht abbringen, sie hielten an dir fest. Sie wollten einem Schatz ein Plätzchen schenken, der es ganz besonders nötig hat. Uns so fieberten wir die letzten Wochen sehnsüchtig deiner Ankunft entgegen.

Leider war deine Reise von Olbia nach Berlin sehr strapaziös und du kamst fix und fertig in Hamburg am Flughafen an. Ist ja auch kein Wunder! Die Maschine machte in München einen Zwischenstop und leider verspätete sich der Anschlussflug nach Hamburg um fast 2 Stunden. Und dann ging es nochmal 3 Stunden mit dem Auto nach Berlin. Das hast du gut gemeistert, nachdem du vor dem Einsteigen ins Auto nochmal einen ordentlichen Haufen im Parkhaus hinterlassen hast. Oh man, den hast du dir wohl die vielen Stunden in der Flugbox verkniffen, du Ärmster. Um 1.30Uhr nachts hattest du es geschafft. "Sie haben ihr Ziel erreicht", heißt es doch immer so schön. Endstation eigenes Zuhause. Mit einem sehr großen Garten. Den musstest du dann auch mitten in der Nacht noch unzählige Male durchqueren, um es genau zu sagen, über 1 Stunde lang, Frauchen immer schön hinten an der Leine im Schlepptau. Um 3.00Uhr nachts war dann endlich Schlafenszeit... nachdem du noch eine 800gr Dose Futter inhalierst hast. Erschöpft und totmüde bist du dann eingedöselt. Die Körbchen und Decken im Haus waren zu unheimlich, die Fliesen waren diese erste Nacht dein Lager... du kennst es nicht anders....

Der nächste Morgen sah dann schon etwas besser aus.

Appetit hast du ordentlich, bist ganz dünn, deine Zähne sind schlecht, aber du bist offen und zutraulich, wenig unsicher und ängstlich, schaust deinen Frauchen immer hinterher und folgst auch schon, wenn du nicht wieder gerade am Ruhen bist. Deinen Platz hast du dir dafür schon ausgesucht, ein geschütztes Plätzchen im Garten, von dem aus du alles im Blick hast:-) Jackie, deine neue, vierbeinige Freundin, ist erstmal etwas reserviert, aber sicher wird sie schon bald feststellen, was für ein lieber Kerl du bist!

Willkommen in deiner neuen, schönen Welt, lieber Asta! Nun wirst du als Roberto die ersten Schritte in deine Zukunft machen, zum ersten Mal in deinem Leben hast du eine Zukunft! Deine Familie ist immer für dich da, du wirst immer dabei sein und auch in der Firma haben sie dir eine kuschelige und ruhige Ecke eingerichtet. Wer weiß, vielleicht schmeißt du ja demnächst den Laden!?:-)

Schmeiß auf jeden Fall die Last der Vergangenheit ab, lebe und erlebe das Glück, auf das du so lange warten musstest!

Ciao Asta, ciao Roberto, wir wünschen dir eine wunderbare Zeit!


Asta/Roberto ist am 1.10. angekommen, angekommen für immer. Er lebt nun in 13587 Berlin.

Wir freuen uns schon sehr auf die versprochenen Fotos demnächst.


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Hallo Frau Bormann-Rolfs,
Roberto ist ein toller Kerl!

Wir lieben ihn alle, er ist sehr, sehr neugierig, aber vorsichtig.
Einmal ins Schmusen gekommen, kann er nicht mehr aufhören.
Aber bis er sich traut, vergeht schon mal eine Viertelstunde.
Wir haben aber Zeit und drängen ihn nicht.
Wenn er sich dann endlich mal ablegt und zur Ruhe kommt, schläft er auch SOFORT ein - und schnarcht.
Süß, ne?

An der Leine geht er wie ein Profi, wenn man einen halben Schritt vor ihm geht, er braucht die Führung, kriegt er auch.
Zweimal hat er jetzt schon mal gebellt, tief und sonor.
Bei der alten Podenca meiner Mutter hat er das erste Mal (!!!) mit der Rute gewedelt!
Es gibt viel zu schnüffeln im Wald, ich hoffe, es gefällt ihm.

Seine Ohren haben wir vorgestern gereinigt, sein Kopf hing so schwer zur einen Seite, er wollte sich schütteln, ging aber nicht.
Außerdem hat es beim Kraulen so geknatscht, es war so viel Dreck drin.
Das haben wir nun schon zwei Mal wieder gemacht, nun kann er sich auch mal schütteln und den Kopf hält er auch nicht mehr so schräg.
Allerdings glauben wir, dass er entweder sehr, sehr schwer hört oder gar taub ist.
Er reagiert überhaupt nicht auf Geräusche und erschrickt immer stark, wenn er Dinge sieht, die er eigentlich schon gehört haben müsste.
Bei so einem Geräusch z.B. Glöckchen oder Telefon oder Fingerschnipsen oder, oder, oder, müsste er in die Richtung schauen, tut er aber nicht. Wenn man in den Raum kommt, reagiert er erst bei Sichtkontakt, obwohl wir reden oder rufen.
Wir werden das prüfen lassen.
Es würde uns total leid tun für ihn, aber wenn er wirklich taub ist, dann müssen wir umlernen.
Sicher muss er dann die Dinge um sich herum anders lernen. (Da müssen wir wohl auch nochmal zur Schule...)
Wir lieben ihn natürlich um so mehr....

Im Wintergarten hat er seinen festen Platz gefunden. Wir haben freigeräumt, dass er raussehen kann.
Seinen Fressnapf hat er (noch) getrennt von Jackie's stehen.
Er frisst nie hintereinander weg, sondern schaut immer zur Tür oder geht gucken... Er muß erst lernen, dass ihm hier niemand sein Fressen wegnimmt. Es gehört ihm ganz alleine.

Alles liebe und vielen Dank nochmal für alles, Simone, Anna, Jackie und Roberto


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