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Prävention & Kooperation

Diese Rubrik soll Ihnen eine wichtige Säule des Vereins näher bringen. Eine Säule, die nicht immer beliebt und die in der Wahrnehmung vieler Menschen ein Schattendasein führt. Ein Spendenaufruf ohne Tiergesichter ist unpopulär - somit werden Spenden nicht gerne und nicht bereitwillig getätigt. Doch sie sind so extrem wichtig, denn sie retten nicht nur ein Tier, sie retten indirekt hunderte Tiere!

Die Zusammenarbeit mit Menschen auf Sardinien und in Deutschland sind uns überaus wichtig und wir halten sie für höchst unterstützungswert. Diese Menschen haben mit wichtigen Arbeiten, Ideen und Projekten enthusiastisch begonnen und können diese manchmal aufgrund fehlender Finanzen nicht weiterführen. Sie leben mit ihren Projekten von Tag zu Tag und können jederzeit scheitern. Hier schalten wir uns ein, sehen uns die Idee, das Vorhaben an, interessieren uns für die Menschen dahinter, greifen ihnen unter die Arme und entscheiden uns für eine Kooperation. Wir binden uns an diese Menschen und ihr Projekt, geben finanzielle Sicherheit und helfen langfristig.

Prävention ist ein großer Bestandteil unserer Arbeit. Die Tatsache, dass ein einziges Katzenpaar innerhalb von 10 Jahren den Nachwuchs von etwa 80 Millionen Kitten hervorbringt, überzeugt von der Dringlichkeit dieses Projektes.

Nur durch eine dauerhaft kontrollierte Population wird es uns gelingen, das Tierelend zu minimieren und eine grundlegende Veränderung auf Sardinien zu erreichen. So haben wir verschiedene Präventionsprojekte ins Leben gerufen und hoffen auch hier auf Ihre Unterstützung.

NewsTickermeldungen aus 2015


10.11.2015

Prävention statt Not und Elend
Und wieder ein neuer Aufruf. Und wieder betteln um Gelder! Gelder, die wir nicht haben um unsere Prävention weiterhin erfolgreich voran zu treiben. Die Kastrationszeit hat begonnen. Die letzten Kitten sind alt genug, die Katzen nicht mehr trächtig. Ab November bis einschließlich Februar ist für uns die Hauptzeit der Kastrationen. Aber was tun, wenn uns so viele Kooperationspartner um Geld für die Kastrationen bitten und wir keins haben? Wir schleppen uns von Rechnung zu Rechnung, stellen teilweise die SOS Tiere hinten an um die Prävention jetzt voran zu treiben.

Lesen Sie wie viele Tiere uns für die nächsten 4 Monate gemeldet wurden und werden Sie teil einer Schutzmaßnahme, die den Katzen langfristig helfen wird.


25.08.2015

Porto Rotondo - Für unsere Katzen-Kolonien in Porto Rotondo, auf denen zahlreiche Tiere täglich versorgt werden, benötigen wir dringend Futter im Wert von etwa 350,- Euro.
Bitte unterstützen Sie uns, damit wir die entsprechende Verpflegung der Kampfschmuser in den nächsten Wochen weiterhin gewährleisten können. Jeder noch so kleine Beitrag zählt!
Ihre Spende richten Sie bitte mit dem Vermerk "Futter Porto Rotondo" an uns. Vielen Dank.


14.07.2015

So können Sie als Tourist aktive Hilfe leisten!
Wer kennt das nicht? Kaum ist man am Urlaubsort angekommen und hat sein lang herbeigesehntes Feriendomizil bezogen, stehen die hungrigen Samtpfötchen schon maunzend im Garten und hoffen, möglichst täglich umfangreich mit Futter und Wasser versorgt zu werden. So erlebte es kürzlich auch eine Familie, der in einer Ferienanlage auf Sardinien zwei Katerchen zugelaufen waren. Mit dem Wissen, dass wir STREUNERHerzen besonders die Präventionsarbeit forcieren, nahm die Familie Kontakt zu einer Vereinskollegin auf und berichtete von den beiden Kampfschmusern.
Wir konnten unterstützen indem wir die Falle zur Verfügung stellten über eine Kooperationspartnerin vor Ort und einen Termin beim Arzt vereinbarten. Kurze Zeit später wurden die Kater dann von der Familie eingefangen, zur Kastration zu unserem Kooperationstierarzt gebracht und später wieder abgeholt. Hier ist die richtige Symbiose zwischen den Touristen und unserem Tierschutzverein, sowie unseren Kooperationspartnern vor Ort entstanden und den Tieren wurden geholfen!
Diese Art von Hilfe ist langfristig die sinnvollste, denn nur so wird es in Zukunft immer weniger streunende, hungrige Katzen auf Sardinien geben, die um Futter betteln. Denn Hilfe bedeutet nicht nur, einen aktuellen Notfall zu melden. Eine dauerhaft kontrollierbare Population der Katzen ist der Schlüssel zum langfristigen Erfolg. Und Sie helfen mit, indem Sie die Präventionsarbeit durch finanzielle Mittel auf stabile Beine stellen. Helfen Sie auch weiterhin, damit wir die Präventionsarbeit uneingeschränkt fortführen können!


11.06.2015

San Teodoro (Kolonie Cala Girgolu) - Eine trächtige Katze hat sich vor einigen Wochen der Kolonie angeschlossen und kurze Zeit später drei gesunde Kitten geboren. Einem der Kleinen ist ein Zuhause auf Sardinien bereits sicher, für die beiden Geschwister suchen wir noch einen schönen Platz in Deutschland.
Zunächst gilt es aber, die Versorgung des Nachwuchses sicherzustellen. Wir benötigen dringend Kittenfutter für die Samtpfötchen, um ihnen einen guten Start ins Leben zu gewähren. Eines der Babys muss außerdem zur Zeit wegen eines Katzenschnupfens ärztlich versorgt werden und auch die Kosten für die notwendigen Impfungen sind noch nicht gedeckt.
Hierfür benötigen wir insgesamt etwa 220,- Euro.

Wenn Sie uns bei der Versorgung der drei Süßen unterstützen möchten, richten Sie Ihre Spende bitte unter dem Stichwort "Kitten San Teodoro" an uns. Herzlichen Dank!


06.06.2015

Porto Rotondo (Kolonie Stefania) - Nach umfangreichen Untersuchungen erhielten wir die traurige Diagnose, dass eine Infektion das Gewebe, Knochen und Sehnen des Ellbogengelenks weitgehend zerstört hatte. Leider wurden auch die Nervenbahnen zum Fußgelenk zumindest teilweise zerstört. Es blieb nur die Möglichkeit der Amputation oder die natürlich eintretende Versteifung des Gelenks. Nach mehreren eingehenden Gesprächen mit dem behandelnden Tierarzt entschlossen wir uns dazu, von einer Amputation abzusehen. Im Nachhinein eine gute Entscheidung, denn Ciro erscheint fast regelmäßig am Futterplatz und sieht prima aus. Er wird täglich von Anke und Uwe begutachtet, die notfalls wieder eingreifen werden, wenn sich etwas zum Negativen verändern sollte. Ciro lebt nun endlich wieder glücklich - und selbstverständlich kastriert - in Freiheit. Wir wünschen dem tapferen Samtpfötchen nur das Beste!


06.05.2015

Porto Rotondo (Kolonie Stefania) - Wie angekündigt, stellten wir Ciro am 5. Mai dem Orthopäden der Tierklinik vor. Er diagnostizierte einen bakteriellen Befall des arthritischen Ellbogengelenks, wahrscheinlich durch eine Bisswunde verursacht. Da der Knochen mittlerweile stark angegriffen ist, wird Ciro zunächst mit entzündungshemmenden und antibakteriellen Medikamenten behandelt. Er wird in den nächsten Wochen also in Giovanna's Obhut bleiben, die sich liebevoll um ihn kümmert.


02.05.2015

Porto Rotondo (Kolonie Stefania) - Hurra! Endlich ist es Anke und Uwe heute gelungen, unser Sorgenkind Ciro zu fangen. Ciro scheint vor gut zwei Monaten einen Unfall gehabt zu haben, seit dem ist sein linker Vorderlauf steif und er läuft nur noch auf drei Beinen. Mehrere Fangversuche sind in den vergangenen Wochen fehlgeschlagen und zeitweise hat der von Schmerzen geplagte Kater sich am Futterplatz überhaupt nicht mehr blicken lassen. Die Tatsache, dass wir absolut nichts für ihn tun können - so lange er sich nicht fangen lässt - bereitete uns große Sorgen. In diesem Zustand hätte er weder die Chance eine Maus zu fangen, noch sich bei Auseinandersetzungen mit Artgenossen zu verteidigen. In der Klinik haben erste Röntgenaufnahmen heute gezeigt, dass Ciro's Bein offenbar nicht gebrochen zu sein scheint.

Der Orthopäde der Tierklinik wird allerdings erst am kommenden Dienstag wieder vor Ort sein, bis dahin wird Ciro bei Giovanna in Sicherheit sein. Sie wird ihn pflegen und versorgen und hoffentlich genießt Ciro ein wenig die Gesellschaft von Paolo, der zur Zeit eine Floh-Infektion auskuriert und schon sehnsüchtig auf seine Entlassung wartet.


23.04.2015

Porto Rotondo (Kolonie Stefania) - Franco wird heute, bei strahlendem Sonnenschein, in sein neues Leben ohne Schmerzen entlassen. Nach 5 langen Wochen Klinik-Aufenthalt wird er sein Glück, wieder in Freiheit zu sein, wohl kaum fassen können! Ciao Franco, du warst so tapfer und hast es endlich geschafft - pass gut auf dich auf!


17.04.2015

Porto Rotondo - Heute ist unsere Futterlieferung unbeschädigt in Porto Rotondo eingetroffen. Anke und Uwe bedanken sich für die Lieferung von 192 kg Nass- sowie 240 kg Trockenfutter. Ein herzliches Dankeschön richten wir an die Menschen, die unsere STREUNERHerzen mit einer Futterspende unterstützen.


09.04.2015

Porto Rotondo (Kolonie Stefania) - Erfreuliche Neuigkeiten! Franco hat die gestrige Operation gut überstanden. Er frisst inzwischen, wird aber sicherheitshalber noch weitere 14 Tage unter ständiger Aufsicht rehabilitiert. Franco hat einen unbändigen Freiheitsdrang und versucht auszubrechen, wann immer er eine Möglichkeit sieht. Wir hoffen, dass Franco nach diesem wochenlangen Stress der Untersuchungen, des eingesperrt seins und der starken Schmerzen schnell in sein normales Leben zurückfinden und wieder der handzahme, freundliche Kater wird, der er vor diesem Martyrium war.


23.03.2015

Porto Rotondo (Kolonie Stefania) - Trotz der Antibiotikum-Therapie zeigt Franco bis heute keine Besserung. Wir haben uns deshalb dazu entschlossen, ihn von unserer Zahnspezialistin untersuchen zu lassen. Das Ergebnis ist niederschmetternd! Der arme Kerl hatte neben einer Gingivitis Stomatitis (Entzündung des Mund- und Rachenraums) auch noch Forl (Erkrankung der Zähne). Alle Backenzähne müssen gezogen werden, um das weitere Fortschreiten der Krankheit zu verhindern. Es ist verwunderlich, dass Franco überhaupt Nahrung aufgenommen hat, denn die Schmerzen müssen unerträglich sein. Zu allem Übel kann die Operation nicht sofort durchgeführt werden, da er sich außerdem eine Zeckeninfektion zugezogen hat, die zunächst mindestens 10 Tage behandelt werden muss.


18.03.2015

Porto Rotondo (Kolonie Stefania) - Seit Anfang März beobachten Anke und Uwe, dass Franco zunehmend scheuer wird und immer weniger frisst. Offenbar bereitet ihm das Fressen Schmerzen. Nach mehreren erfolglosen Fangversuchen ist es den beiden heute endlich gelungen, ihn in die Klinik zu bringen. Dort bestätigte sich der Verdacht seiner Zahnproblematik.


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