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Prävention & Kooperation

Kastrationszähler

Diese Rubrik soll Ihnen eine wichtige Säule des Vereins näher bringen. Eine Säule, die nicht immer beliebt und die in der Wahrnehmung vieler Menschen ein Schattendasein führt. Ein Spendenaufruf ohne Tiergesichter ist unpopulär - somit werden Spenden nicht gerne und nicht bereitwillig getätigt. Doch sie sind so extrem wichtig, denn sie retten nicht nur ein Tier, sie retten indirekt hunderte Tiere!

Die Zusammenarbeit mit Menschen auf Sardinien und in Deutschland sind uns überaus wichtig und wir halten sie für höchst unterstützungswert. Diese Menschen haben mit wichtigen Arbeiten, Ideen und Projekten enthusiastisch begonnen und können diese manchmal aufgrund fehlender Finanzen nicht weiterführen. Sie leben mit ihren Projekten von Tag zu Tag und können jederzeit scheitern. Hier schalten wir uns ein, sehen uns die Idee, das Vorhaben an, interessieren uns für die Menschen dahinter, greifen ihnen unter die Arme und entscheiden uns für eine Kooperation. Wir binden uns an diese Menschen und ihr Projekt, geben finanzielle Sicherheit und helfen langfristig.

Prävention ist ein großer Bestandteil unserer Arbeit. Die Tatsache, dass ein einziges Katzenpaar innerhalb von 10 Jahren den Nachwuchs von etwa 80 Millionen Kitten hervorbringt, überzeugt von der Dringlichkeit dieses Projektes.

Nur durch eine dauerhaft kontrollierte Population wird es uns gelingen, das Tierelend zu minimieren und eine grundlegende Veränderung auf Sardinien zu erreichen. So haben wir verschiedene Präventionsprojekte ins Leben gerufen und hoffen auch hier auf Ihre Unterstützung.

NewsTicker!


13.06.2017

Die große Trockenfutterspende ist auf Sardinien angekommen!

Es ist geschafft! 722km wurden mit Ihrer Hilfe zurück gelegt! Die fehlenden 778km haben wir von den Streunerherzen übernommen.

Aufgrund der vielen Spenden konnten die Paletten Kilometer um Kilometer Richtung Sardinien reisen (bildlich gesprochen).

Die Betreuer der Kolonien in der LIDA, in Porto Rotondo und San Teodoro waren überglücklich über diese große Futterspende, die auch durch Ihren Beitrag ausgeliefert werden konnte.

Auf den beigefügten Fotos können Sie sehen, dass alles wohlbehalten angekommen ist.

Wir danken den vielen Spendern nochmals ganz herzlich für die Mithilfe, auch im Namen der hungrigen Mäuler, die damit schon gefüttert werden.

   


31.03.2017

Auchan Kolonie

Update

Nachdem wir mehrere, zum Teil sehr große Spenden für unsere Katzen-Kolonie hinter dem Auchan Supermarkt in Olbia erhalten haben, um dort die nach neuesten Schätzungen über 100 Katzen zu kastrieren, damit die Population sich nicht noch weiter unkontrolliert und übermäßig vermehrt, konnten unsere Helfer vor Ort seit Januar bisher 29 Katzen einfangen und kastrieren lassen.

Dies können Sie auch auf der Präventionsseite unter Erfolgreiche Kastrationen verfolgen.

Leider wurde festgestellt, dass die Katzen sich sehr weit verteilt haben und das Gebiet, in dem sich die Katzen aufhalten, sehr weitläufig ist.
Ein Anfang ist jedoch getan und es wird weiterhin unermüdlich versucht die Tiere zu fangen, zu kastrieren und bei Bedarf medizinisch zu versorgen.
Wir werden über den Fortgang weiter berichten und danken nochmals allen Spendern für dieses Projekt!

   


24.01.2017

Marino ist wieder in die Freiheit entlassen worden!

Update

Auf Anraten des Tierarztes wurde entschieden, die Stäbe, die seine geschädigten Knochen im Hinterbein stützen sollen, im Bein zu belassen. Andernfalls hätte er noch einen Monat in Gefangenschaft bleiben müssen, was ihm eher geschadet hätte, da er aufgrund seiner schlechten Laune kaum noch gefressen hatte. Nach dem Freilassen hatten wir erst Sorge, dass er Verschwinden würde, aber er erschien vorsichtig und leicht humpelnd am Futterplatz, was uns sehr freut!

Die Splinte im Bein sollen frühestens im Alter von 6-8 Jahren mögliche Probleme verursachen (Arthrose o.ä.). Bis dahin soll er jedoch schmerzfrei leben können. Dann sehen wir weiter.

Wir freuen uns, dass es Marino wieder besser geht und hoffen, dass er bald wieder vollständig fit ist! Wir beenden hiermit den Spendenaufruf für Marino und bedanken uns ganz herzlich bei den Spendern, die uns bei den Kosten für die OP unterstützt haben! Insgesamt wurden 575 Euro gespendet. Die Operation und die Nachfolgeuntersuchung kosteten uns 565,99 Euro. So dass alle Kosten von Ihnen gedeckt wurden. Mille grazie!

Hier können Sie nochmals die Geschichte von unserem Koloniekater Marino nachlesen.

   


17.01.2017

Was kann eine unkastrierte Katze anrichten?

Am 1.12. berichteten wir von dem tollen Kastrationserfolg in Porto Rotondo und den Folgen des stetigen Einfangens der unkastrierten Katzen und Kater und deren nachfolgende Kastrationen. Fast wurde das Ziel erreicht alle Tiere im Bereich der Futterplätze präventiv zu behandeln. Da sich die meisten Tiere im Ortsbereich aufhalten sind jenseits der Futterplätze nur noch vereinzelt Tiere anzutreffen.

Über 200 Tiere wurden zwischen Frühjahr 2013 bis Ende 2016 sterilisiert oder kastriert. Leider gibt es immer einige Tiere die der Futterfalle nicht auf den Leim gehen wollen. So sind noch 6 Weibchen im gebärfähigem Alter und 5 unkastrierte Kater in diesem Bereich, die bisher noch nicht eingefangen werden konnten. Bei 3 Weibchen wird das Einfangen voraussichtlich recht einfach sein, bei zwei jungen Tigermädchen wahrscheinlich etwas schwieriger (sie werden seit etwa einer Woche angefüttert).

Die kleine schwarze Katze (Harry's Bar) von der wir schon berichteten, bescherte der Kolonie 5 Kitten, von denen 4 inzwischen kastriert wurden. Es wurden immer wieder etliche Versuche gestartet sie einzufangen, aber sie ist einfach zu schlau und ahnt wohl, dass man sie fangen möchte. Dass es ihr zu Gute kommt, das kann sie ja nicht wissen.
Gerade an diesem Beispiel sieht man sehr gut, warum es so wichtig ist die Tiere flächendeckend zu kastrieren. Nur weil die schlaue Katzendame letztes Jahr nicht gefangen werden konnte, hieß das für das Jahr 2016:

4 neue Kastrationen (+ einer offenen) kosteten 268 und 4 FIP/FELV Tests für 40. Dazu belaufen sich die Kosten für Futter (25ct. Futter/Tag/Tier) auf 456,25 p.a.
Dazu kamen mehrwöchige Behandlungen gegen Pilzerkrankungen, Wurmprofilaxe und gelegentlich Spot On's gegen Flöhe, Milben etc.

Nicht aufgeführt wird noch der große Zeitaufwand beim Fangen, Fahrten zum Tierarzt und den damit verbundenen Spritkosten.

Diese Begebenheit zeigt deutlich, was für ein Unterschied an Kosten und Aufwand entsteht, wenn man ein Tier gebärfähig lässt (eine nicht kastrierte Katze und deren Nachwuchs von 5 Kitten). Wir sprechen hier von bisher entstandenen 772 (zukünftige Futter-/Therapiekosten nicht mitgerechnet) gegenüber einer(!) Kastration (inkl. Tests) von 77!

  


12.01.2017

Auchan Kolonie: wir können mit dem Kastrationsprojekt fortfahren!

Anfang des neuen Jahres erreichten uns einige großzügige Spenden, mit der Bitte, der Auchan-Kolonie weiterzuhelfen und die noch ca. 25-30 unkastrierten Katzen kastrieren zu lassen.

Wir können damit das Projekt wieder anpacken und mit den Spenden aller Voraussicht nach auch die teilweise notwendigen medikamentösen Behandlungen decken. Die italienischen Kollegen haben sich über die Nachricht sehr gefreut und werden sofort mit dem Fangen wieder beginnen.

Wir beenden hiermit den Spendenaufruf für diese Kolonie, da genügend Geld eingegangen ist, um alle Tiere zu kastrieren und die anfallenden Tierarztkosten zu decken.

Das ist großartig und wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Spendern, natürlich auch im Namen der Streunerkatzen!

Wir werden Sie über den Fortgang natürlich mit Bild und Text auf dem Laufenden halten.

   


05.01.2017

Manchmal bleibt keine Zeit für einen Aufruf!

Viel zu oft geht es uns so, dass wir von verletzten Tieren überrollt werden und genau auch in diesem Moment sofort gehandelt werden muss um Leben zu retten. So auch der Koloniekater Marino, der auf einmal spurlos verschwand und dann wieder schwerverletzt auftauchte. Anke und Uwe managen alles vor Ort mit dem Fangen, den Fahrten und der Versorgung der Tiere, aber ohne Geld können wir nicht helfen!

Bitte lesen Sie hier was Marino widerfahren ist und warum wir nun Ihre Hilfe benötigen!

   


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