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Tinkabell

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Du warst so lieb, genügsam und brav. Als du zu uns gekommen bist, warst du gleich ein Familienmitglied. Unser Kleinster war dein Freund und auch wenn er laut um dich herum gespielt hat, lagst du geduldig auf deinem Platz und es hat dich nicht gestört. Was musstest du in deinem jungen Leben schon alles ertragen: als Straßenkatze wurdest du verjagt und wer weiß, was man dir noch getan hat. Dann hat man dich hochschwanger eingefangen und in einen Käfig gesteckt, ganz allein. Als deine Babys zur Welt kamen, warst du so verstört, dass du sie nicht versorgen konntest und hast alle verloren. Dann wurdest du kastriert und abtransportiert, du wusstest ja nicht, dass jetzt dein neues Leben beginnen sollte. Du kamst nach Deutschland zu einer tollen Pflegemama und die hat sich so liebevoll um dich gekümmert, dass du schnell Vertrauen gefasst und dich erholt hast. Leider hast du deinen Feind FIV mitgebracht, was die Vermittlung erschwerte.

Trotzdem wollte ich dich kennenlernen und habe alle Bedenken der Krankheit gegenüber weggeschoben. Ich habe gehofft, dass du lange verschont bleibst. Du warst so dankbar für etwas Futter und einen kuschligen Schlafplatz und wenn dann einer zum streicheln vorbeikam, war dein Glück perfekt.

Die Zeit bei uns war kurz, nach nur 6 Monaten schlug das FIV gnadenlos zu. Du warst plötzlich stiller als sonst, wolltest nicht fressen. Über Nacht entzündete sich dein Pfötchen so schlimm, dass du nichtmehr laufen konntest. In der Klinik dann die traurige Gewissheit, du hattest hohes Fieber, Anämie, das entzündete Pfötchen war nur eine Begleiterscheinung und nicht die Ursache. Trotz der schlechten Prognose starteten wir einen Behandlungsversuch. Doch als sich dein Zustand innerhalb eines Tages noch verschlechterte und auch die Medikamente nicht anschlugen, konnte ich dich nichtmehr leiden lassen..ich entschied mich dafür, dich gehen zu lassen und das zwei Tage nach dem 3. Geburtstag unseres Kleinsten, deinem Freund, der nicht versteht, wo du jetzt bist.


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