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Spank

Großer Hund mit großem Herzen

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Videos von Spank:

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Fakten

Geboren:
ca. 01.02.2017

Rasse:

Schulterhöhe:
ca. 63 cm (Stand 28.08. - im Wachstum)

Gewicht:
ca. 28 kg (Stand 28.08. - im Wachstum)

Geschlecht:
männlich

Kastriert:

Gesucht wird

Zuhause:

Pflegestelle:
-

Paten:
-


geimpft:

gechippt:

Mittelmeercheck:
1. Test komplett negativ

Krankheiten:
keine bekannt


Handicap:
-


Aufenthaltsort:
17495 Züssow



Verträglichkeit / Trieb

Katzen:

Hunde:

Kinder:
✔ , ab 14 Jahre

Jagd:
unbekannt

Haltungsbedingungen

Garten:

Zweithund:
kein Muss

Hundeschule:
bedingt



Vier Geschwister wurden völlig ausgehungert, dünn und entkräftet auf der Straße gefunden. Sie wurden von Einheimischen gerettet und wir konnten durch den Tierarzt eine Pflegestelle finden, die sie bis zur Ausreise nach Deutschland aufgenommen hat. Nun konnten auch die letzten zwei Rüden nach Deutschland auf eine Pflegestelle reisen, die folgendes über Spank berichtet:

"Spank, der zusammen mit seinem Bruder Sam junior am 2. Juli bei uns auf der Pflegestelle ankam, ist ein besonderer Hund. Da ist zum einen seine Größe: mit nun grade einmal geschätzten sieben&xnbsp;Monaten hat er bereits eine Schulterhöhe von 63 cm! Hinzu kommt sein lockiges Fell, das an ein Schäfchen erinnert und sich inzwischen dank Pflege sehr weich anfühlt. Besonders ist auch sein Charakter: Er ist ein lustiger Kerl, der Spank; dabei sehr verschmust und unheimlich gerne inmitten der Menschen – vor allem Männer mag er sehr, eine weitere Besonderheit, denn viele Hunde aus dem Tierschutz haben oft Angst vor Männern. Nicht so Spank: beim Besuch von drei&xnbsp;Kindern samt Eltern letzten Freitag fand er den Mann – wie alle Männer! – einfach toll und setzte sich ganz stolz neben ihn. So ist es auch in seiner Pflegefamilie: Er liebt sein Pflegefrauchen – ist sie doch diejenige, die füttert, spazieren geht und Fell, Ohren und Krallen pflegt. Aber der Pflegepapa, der ist sein Star – ein Männerhund also. Gleichzeitig hat der liebe Spank jedoch auch einen echten Dickkopf, was sich beispielsweise darin zeigt, dass er sich unterwegs einfach hinlegt, wenn er keine Lust zum Weiterlaufen hat (oder vielleicht nur ein Päuschen für angebracht hält? Wer weiß…). Dann muss man ihn aber einfach nur am Geschirr hochziehen, ein aufmunterndes „Auf, Spanki, oder machst du schlapp?“ sagen – und prompt läuft er weiter. Ein kleiner Witzbold, dieser Spank. Das zeigt sich auch im ausgelassenen Spiel mit den anderen Junghunden hier, denn er lebt bei uns inmitten vieler anderer Hunde jeglichen Alters und Rasse sowie Temperaments – und zusammen mit seinen Brüdern. Mit denen er sehr gerne und mit großer, großer Ausdauer das Tauzieh-Spiel spielt, wie man auf den Videos sehen kann.

Spank genießt das Zusammenleben mit den Menschen sehr. Er hat lustig große Ohren und man sieht ihm seinen gerade jeweiligen Gemütszustand sofort am Gesichtsausdruck an. Wenn man ihn ruft, kommt er sofort angesaust (könnt ja ein Leckerli geben …) – meist im Dreierpack mit seinen Brüdern. Wo er der unbestrittene Chef ist, was wohl auch schon immer so war. So lieb er zu uns Menschen ist, im Umgang mit Artgenossen lässt er sich selten die Butter vom Brot nehmen, außer wenn unsere Großen ihn zurechtweisen: dann wird gleich mal empört aufgeschrien, in der Hundesprache heißt das: Aber ich hab doch gar nichts gemacht!! Und in solchen Momenten ist Spank dann eingeschnappt und kann richtig beleidigt gucken; genauso, wenn wir Menschen ihn wegen was auch immer einmal zurechtweisen müssen – dann ist er auch eingeschnappt („Nichts darf man hier!“). Aber nur kurz, zack, dann steht er wieder parat: fürs Spazierengehen, das er über alles liebt, wo ein gutes An-der-Leine-Gehen aber noch tüchtig geübt werden muss; oder für ein Leckerli, für Streicheleinheiten, fürs Kämmen, für Spiel und Spaß.

Spank ist ein großer Hund, dabei aber ein sehr sensibler Hund. Innerhalb des Hunderudels versucht er derzeit, weiter in der Rangfolge aufzusteigen. „Dominant“ ist ein blödes Wort für einen so verspielten und auch dem Menschen gegenüber absolut zärtlichen Hund; bei den Hunden möchte er aber den Ton angeben, der Bestimmer sein. Dann ist auch alles gut und er legt sich gerne inmitten der anderen hin oder fordert sie zum Spiel auf oder zum Sich-Messen. Gleichzeitig ist er auch derjenige, der bereits jetzt mit am meisten das Grundstück bewacht und anschlägt, wenn sich Besucher nähern oder Wildschweine oder Rehe am Zaun entlanglaufen (wir wohnen sehr abgelegen). Das alles muss weiter in vernünftige Bahnen gelenkt werden, damit seine Schutz- und auch Bewacherbereitschaft nie überhandnehmen.

Natürlich muss Spank noch viel lernen, er ist ein Junghund und noch nicht einmal acht&xnbsp;Wochen hier; aber Dinge wie Geschirranziehen, Treppensteigen, seinen Namen, die Grundlagen im Zusammenleben, Stubenreinheit, das Zusammenleben mit unseren fünf&xnbsp;Katzen – all das hat er sehr schnell gelernt. Er ist also kein Dummkopf, aber aus ihm wird auch kein reiner Befehlsempfänger werden, dazu ist er zu selbstbewusst und auch zu stolz und eigenständig – und manchmal hat er einfach keine Lust. Aber er ist ein spaßiger Kerl und lässt sich gerne auf den Menschen ein. Wenn man diese Eigenschaften liebt und zudem einen Hund auf dem Weg seiner Entwicklung begleiten möchte, wo Spank mit Sicherheit noch so einiges bieten wird, ist er genau der Richtige. Ein Hingucker ist er bereits.

Wo sehen wir den Spank? Er kann gut als Einzelhund vermittelt werden, denn er ist – natürlich nach einer gewissen Eingewöhnungszeit, wo er Vertrauen zu seinen Menschen fassen muss – selbstbewusst genug, sich mit dem passenden Menschen an seiner Seite allein zu entwickeln. Als Zweithund sollte der andere Hund nicht allzu ängstlich sein, sonst könnte der Spank auf Dauer das Zepter ganz an sich reißen – wobei er wie gesagt sehr sozial agiert und hier in der Regel meist mit allen gut auskommt. Außer, wenn er es sich grade in den Kopf setzt, dem anderen Hund seinen Knochen abnehmen zu wollen oder sich dazwischenzudrängen, wenn ein anderer Hund gestreichelt wird oder ähnliches. Mit den Katzen hingegen geht er sehr lieb und zärtlich um, genauso wie neulich mit dem Kinderbesuch; ältere Kinder könnten also auch in der Familie sein. Wobei hier eventuell die Tendenz sein könnte, die Kinder zu sehr beschützen und abschirmen zu wollen, das muss bei seiner Entwicklung unbedingt beachtet werden. Wenn es zu turbulent zugeht, könnte auch sein Nervenkostüm versagen, dann wird ihm alles zu viel … Deshalb wäre sein Traumzuhause eher weniger turbulent, dafür mit vielen Unternehmungen, bei denen Spank immer dabei ist, natürlich gerne im Mittelpunkt. Ein Paar, das diesen besonderen Hund und seine Art, mit all seinen Ecken und Kanten, schätzt, ihm Zeit zum Um- und Eingewöhnen gibt, wird einen tollen Freund und Gefährten in Spank bekommen. Wir sehen ihn eher weniger beim Sport, dafür umso lieber beim Spazierengehen oder Wandern oder Spielen mit dem Menschen. Und natürlich seinem Naturell entsprechend beim Bewachen seines Grundstücks und seiner Menschen. Dabei ist für ihn immer ganz, ganz wichtig: nahe beim Menschen zu sein. Er schläft jede Nacht an meiner Seite oder an der des Pflegepapas und genießt diese Nähe und alle Aufmerksamkeit sehr. Mit Neins oder kleinen Zurechtweisungen hat er wie gesagt so seine Probleme – so wie er auch seinen Dickkopf zeigen kann, ob es nun ums Krallenschneiden geht, worauf er grade keinen Bock hat, oder anderes. In solchen Momenten braucht man einen langen Atem und einfach Geduld, um sich durchzusetzen. Was aber nie mit Härte passieren darf, das wäre nichts, womit dieser sehr sensible Hund umgehen könnte. Er muss „auf die sanfte Tour“ überzeugt werden – und mit Leckerlis ist er meist gut umzustimmen. Spank ist erst sieben Monate alt, viel Entwicklung liegt noch vor ihm. Und wir sind sicher, dass dieser Hund noch nicht alles ausgepackt hat, was so in ihm steckt. Ein besonderer Hund, der seine besonderen Menschen sucht!"

Die Voraussetzung für Spank sollte sein:

- Möglichst freistehendes Haus mit großzügigem Gartengrundstück, sicher und hoch eingezäunt.
- Klare Menschen, die in ihrer Kommunikation mit dem Hund konsequent und eindeutig sind.
- Hundeerfahrene Menschen
- Menschen, die keine Befehlsempfänger suchen, sondern einen Hund, der sehr selbstständig denkt und handelt
- Menschen, die Vertrauen gegen Vertrauen setzen, um eine intensive Bindung mit dem Herdenschutzhund einzugehen.

Informieren Sie sich auf unserer Homepage über den Maremmano. Hier geht es zur Rassebeschreibung.

Es wäre toll, wenn ein souveräner Ersthund vorhanden wäre, um Spank ein wenig zu helfen, sich auch weiterhin so schnell zu entwickeln.

Bis zur Vollendung ihres ersten Lebensjahres sollten sie keine Treppen steigen, nicht am Fahrrad laufen oder als Joggingpartner dienen. Diese Zeit gehört ganz dem Wachstum und der Eingewöhnung.

Wir vermitteln bundesweit, wenn Sie bereit sind, Spank auf seiner Pflegestelle zu besuchen und abzuholen.


Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ansprechpartner Stefanie Richter


Mitglied des Vorstands
Vermittlung Hunde

Telefon: (0177) 32 68 50 9
E-Mail: stefanie.richter@streunerherzen.com


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