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Obinda

Vergangenheit ade- ich freue mich auf mein neues Leben

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Fakten

Geboren:
ca. 01.05.2014

Rasse:
Mischling

Schulterhöhe:
ca. 50 cm

Gewicht:
-

Geschlecht:
weiblich

Kastriert:

Gesucht wird

Zuhause:

Pflegestelle:
-

Paten:
-


geimpft:

gechippt:

Mittelmeercheck:
Ergebnisse folgen

Krankheiten:
keine bekannt


Handicap:
-


Aufenthaltsort:
53332 Bornheim



Verträglichkeit / Trieb

Katzen:
unbekannt

Hunde:

Kinder:
unbekannt

Jagd:
unbekannt

Haltungsbedingungen

Garten:
gerne

Zweithund:

Hundeschule:
bedingt



Das erste, was einem wohl an Obinda auffällt, sind ihre Augen. Diese unglaublich wunderschönen Augen, in die man stundenlang blicken möchte. Und so besonders, wie diese Augen sind, ist auch Obinda selbst.

Im Alter von gerade einmal zwei Monaten ist Obinda mit ihrer Schwester Oscina in unserem Partnertierheim in Tortoli angekommen und hat seit diesem Tag nichts außer der Enge des Zwingers, den sie sich mit der Schwester teilte, kennengelernt. Den Kontakt zu Menschen kannte sie nur flüchtig. Bei unseren Besuchen zeigte sie sich sehr hektisch und ängstlich, ständig auf der Flucht.

Mit der Nachricht, dass die Kooperation zwischen den STREUNERHerzen und dem Canile Tortoli bald enden würde, wuchs der Druck, die Hunde noch nach Deutschland holen zu können, denen wir unser Versprechen gegeben hatten, ihnen ein schönes Leben zu ermöglichen. Es war nicht leicht, einen geeigneten Platz für die Schwestern zu finden, denn ihre extreme Angst erschwerte die Suche nach einer passenden Pflegefamilie.

Obinda konnte mit ihrer Schwester zunächst zu einer Angshundetrainerin reisen, jetzt ist sie auf einer erfahrenen Pflegestelle .Lesen Sie hier den ersten Bericht vom November 2018:

"Obinda gehört zu den Hunden aus Tortoli, die noch auf den "Ausreiszug" aufspringen konnten. Fast ihr ganzes Leben lang war sie mit ihrer Schwester Oscina (auch auf unserer Homepage) in einem Zwinger in Tortoli. Seit dem 28.09.18 lebt Obinda nun in unserem Rudel. Das Leben im Haus überforderte sie total. Sie verkroch sich in eine Ecke und blieb dort liegen. Ihr Geschäft erledigte sie innerhalb von 30 Sekunden im Garten: Wind, Vogelgezwitscher, Blätter rascheln usw. versetzten sie schon in Panik. Auf dem Weg zum Garten verlor sie vor Angst Kot und Urin.. Mit den anderen Hunden aus dem Rudel konnte sie nichts anfangen.

Nach Anweisung eines Hundetrainers begannen wir, mit Obinda zu arbeiten. Das war am 6.11.2018.

Drei Wochen später haben wir sozusagen einen neuen Pflegehund. Obinda hat die Vergangenheit hinter sich gelassen und steht nun in der ersten Reihe, wenn es heißt "Gassi gehen". Sie lässt sich ohne Probleme anleinen und springt selbstständig ins Auto. Sie geht super an der Leine, als wäre es das Normalste der Welt. Aus einer Laune heraus sind wir mit ihr eine kurze Strecke gejoggt. Das klappte super und es schien ihr auch zu gefallen- kein Ziehen, kein Rucken- ganz stolz mit erhobenem Kopf lief sie neben uns her. &xnbsp;Sie genießt es, jeden Grashalm abzuschnüffeln und die Waldgerüche aufzunehmen. Fahrradfahrer, Traktoren, Kettensäger, Jogger....alles kein Problem. Sollte sie doch mal Angst bekommen, setzt sie sich ganz eng neben ihren Menschen. Kinder und viel Verkehr machen ihr noch Angst, aber sie lässt sich leicht davon ablenken.

Obinda ist nun stubenrein und kann auch alleine bleiben. Sie versteht sich mit allen Hunden, Katzen sind ihr egal. Sie machte bis jetzt keine Anstalten, an ihnen zu schnüffeln oder hinterherzulaufen. Männer sind ihr unheimlich und brauchen länger, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Doch der Pflegepapa ist das beste Beispiel dafür, dass man mit Geduld und Leckerchen auch als Mann bei ihr punktet.

Haushaltsgeräusche wie z.B. Staubsaugen machen ihr nichts aus. Nur Fernsehschauen findet sie doof. Da müssen wir noch dran arbeiten. Sich neben Menschen legen und kuscheln ist ihr noch suspekt. Sie lässt es zwar zu, weiß es aber noch nicht zu genießen. Dagegen findet sie Bürsten ganz toll und entspannt auch dabei. Sie hört im Haus und draußen auf ihren Namen. Nur wenn zu viele Geräusche und Gerüche draußen sind, ist sie unaufmerksam.

Wenn man die Entwicklung von Obinda innerhalb dieser drei Wochen sieht, dürfte ihr weiterer Weg sehr erfolgversprechend sein. Jeden Tag lernt sie neue Dinge, die zum Leben dazugehören. Anfangs vorsichtig, aber dann mit einer Portion Neugier stellt sie sich jeder Herausforderung. Manchmal braucht sie mehrere Anläufe, um über ihren Schatten zu springen,- aber dann ist die Freude bei ihr und auch bei uns umso größer."

Wen suchen wir für diese zierliche Schäferhundmix-Hündin?

Aktive Menschen, die weiter mit ihr zusammen die Welt entdecken und sie dabei unterstützen, unangenehme Situationen zu bewältigen. Sie ist noch ein Angsthund, der in bestimmten, unbekannten Situationen mit Panik und Flucht reagieren könnte. Bis jetzt ist es draußen nicht&xnbsp;vorgekommen, jedoch ziehen wir ihr immer das Sicherheitsgeschirr an. Sie braucht noch Zeit, um selbstbewusster zu werden und Menschen zu vertrauen. Obinda würde lieber ländlich wohnen, ein sicher eingezäunter Garten und ein Hundekumpel wären schön, aber nicht zwingend notwendig. Nach Eingewöhnung wäre der Besuch einer Hundeschule wünschenswert. Kinder sollten im Teenageralter sein.

Hat sich Obinda mit ihren goldgelben Augen in ihr Herz geschlichen? Dann rufen Sie uns an oder schreiben eine Mail. Wir freuen uns auf ihre Kontaktaufnahme.

Wir vermitteln bundesweit, wenn Sie bereit sind, Obinda auf ihrer Pflegestelle zu besuchen und abzuholen.


Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ansprechpartner Sylvia Promoli


Vermittlung Hunde

Telefon: (07309) 92 89 50 oder (0173) 46 90 97 5
E-Mail: sylvia.promoli@streunerherzen.com


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