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Mirta

Sehnsucht trifft Angst

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Fakten

Geboren:
ca. 20.01.2016

Rasse:
Mischling

Schulterhöhe:
ca. 45 cm

Gewicht:
-

Geschlecht:
weiblich

Kastriert:

Gesucht wird

Zuhause:

Pflegestelle:

Paten:
-


geimpft:

gechippt:

Mittelmeercheck:
nach Einreise

Krankheiten:
keine bekannt


Handicap:
-


Aufenthaltsort:
L.I.D.A. Olbia, Sardinien



Verträglichkeit / Trieb

Katzen:
unbekannt

Hunde:

Kinder:
unbekannt

Jagd:
unbekannt

Haltungsbedingungen

Garten:
gerne

Zweithund:
✔ , souveräner Ersthund

Hundeschule:



Alle Angaben sind Informationen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt, so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter und Größen- sowie Gewichtsangabe können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier "unbekannt" angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich.


Mirta und ihre Geschwister Mirella, Mirto und Miranda mussten die Grausamkeit des Menschen bereits als kleine Welpen am eigenen Leib erfahren. Sie waren gerade etwa drei Monate alt, als die vier Hundebabys in einer Schlucht entsorgt wurden. Eigenständig konnten sie sich dort nicht heraus retten, sie waren zum Tode verurteilt - ein qualvoller, langer Tod, denn sie wären dort elendig verdurstet und verhungert.

Zum Glück konnten die Geschwister Ende April 2016 gerettet werden, doch die Helfer vor Ort brauchten hierzu mehrere Tage. Allein ihrer Hartnäckigkeit ist es zu verdanken, dass zunächst Mirto und Mirta und zwei Tage später auch Mirella und Miranda aus der Schlucht geholt werden konnten. Alle vier waren natürlich in einem sehr schlechten Zustand. Sie waren voller Zecken und hatten panische Angst vor dem Menschen. Wer kann es ihnen verdenken nach dem, was sie mitgemacht hatten. So wurden die vier in unserem Partnertierheim, der L.I.D.A. in Olbia, erst einmal versorgt und lernten, dass Menschen auch nett sein können.

Mirto und Miranda haben inzwischen in Deutschland tolle Familien gefunden, für Mirta und ihre Schwester Mirella hat das Schicksal es offenbar nicht so gut gemeint, denn für die beiden Schwestern hat sich traurigerweise in all den Jahren noch niemand interessiert.

Mirta war von Beginn an misstrauisch und unsicher und dies hat sich im Laufe der Zeit verständlicherweise aufgrund der seltenen Kontakte zum Menschen leider verstärkt. Als sie ein Junghund war und auf der Piazza lebte, die täglich von vielen Mitarbeitern überquert wird, entwickelte Mirta sich gut. Immer mal wieder kommt jemand vorbei und hat ein paar nette Worte für die Hunde übrig und manchmal auch ein paar Minuten Zeit für Streicheleinheiten. Das hat Mirta gutgetan und wir hofften, dass sie ihre Angst vor dem Menschen irgendwann überwinden würde.

Dieser Wunsch hat sich leider nicht erfüllt, denn mittlerweile lebt Mirta im hinteren Teil des Tierheims mit einem ebenfalls sehr ängstlichen Rüden zusammen. Besuch gibt es dort so gut wie nie und als ich die hübsche Hündin Ende April 2019 besuchte, bellte sie unentwegt und flüchtete sofort panisch in eine Hütte. Eine ganze Stunde saß ich in ihrem Gehege, sah sie nicht an und ignorierte ihr Gebell. Aus dem Augenwinkel konnte ich ihr förmlich ansehen, dass sie mich am liebsten schleunigst aus dem Gehege verbannt hätte. Irgendwann gab sie auf, stellte das Bellen ein und hielt ihr Näschen in meine Richtung in die Luft. Ich stand auf und setze mich in eine andere Ecke des Geheges und schwupps, lief der kleine Angsthase in Windeseile an den Platz, wo ich zuvor gesessen hatte und inhalierte die Gerüche.

Mirta ist ein Angsthund – aber das Gute ist, sie hat ihre Neugier noch nicht verloren. Deshalb habe ich die berechtigte Hoffnung, eine geeignete Familie mit der nötigen Angsthund-Erfahrung für die junge Hündin zu finden, die sich ihr annimmt und ihr Schritt für Schritt zeigt, wie schön das Leben sein kann. Menschen, die keine hohen Erwartungen in Bezug auf Mirtas Entwicklung stellen, sondern sie geduldig, liebevoll und konsequent begleiten. Irgendwann wird Mirta lernen zu vertrauen und sich ihrer Sehnsucht hingeben, glücklich zu werden. Ein souveräner Ersthund im Haushalt wird förderlich für ihre Entwicklung sein und ist Bedingung für ihre Vermittlung.

Wenn Mirta Ihr Herz berührt hat und sie die hübsche Hundedame auf ihrem Weg zur Sonnenseite des Lebens begleiten möchten, melden Sie sich gerne bei mir.

Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Mirta kann nach Deutschland ausreisen.


Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ansprechpartner Beate Roeder


Vermittlung Hunde

Telefon: (02181) 49 53 52 1 oder (0172) 92 37 39 4
E-Mail: beate.roeder@streunerherzen.com


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