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Talia

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Hab die Sonne im Herzen, dann komme, was mag…

Deine STREUNERHerzen-Geschichte begann Ende März 2017, als wir die Nachricht erhielten, dass es einen Neuzugang im Canile Tortoli gab. Ein kleiner Jagdhund-Mischling war von einem Auto überfahren worden und man hatte ihn einfach liegengelassen. Dieser Hund warst du! Du warst schwer verletzt, konntest deine Hinterbeine nicht bewegen und dein Finder brachte dich ins Canile, wo man dir den Namen Talia gab.

Kurze Zeit später durfte ich dich bei meinem Besuch im Tierheim persönlich kennenlernen. Diesen ersten Kontakt werde ich niemals vergessen. In einem kleinen Zwinger hast du mit zwei Welpen gesessen, freutest dich über unseren Besuch und deine bewegungslosen Beinchen wurden durch Kot und Urin gezogen. Dein flehender Blick traf mitten ins Herz und wir wussten, was wir zu tun hatten – wir mussten dir helfen und die Nadel im Heuhaufen für dich finden, damit du nach Deutschland kommen und endlich ein würdiges Leben führen konntest.

Eines Tages telefonierte ich dann eher zufällig mit deinem Pflegefrauchen und es stellte sich heraus, dass sie bereits Erfahrung mit einem Handicap-Hund gemacht hatte. Eigentlich war es zu schön, um wahr zu sein, als sie mir zwei Tage nach unserem Telefonat mitteilte, dass sie dich aufnehmen würde - ich hätte vor Freude in die Luft springen können!

Im Oktober 2017 war es dann soweit und dein Schicksal sollte sich endlich zum Guten wenden. Nach deiner Ankunft wurdest du direkt in unsere Kooperationsklinik gebracht, wo man sich liebevoll um dich kümmerte, deine Wunden versorgte und die notwendigen Untersuchungen durchführte. Es wurde eine Fraktur im Brustwirbelsäulenbereich sowie ein kompletter Abriss der Rute festgestellt.

Du wurdest operiert und zwei Tage später duftest du dein Pflegestellen-Körbchen beziehen und hast dort alle Herzen im Sturm erobert. Dein Pflegfrauchen hat dafür gesorgt, dass es dir an nichts fehlt und schwärmte in den höchsten Tönen von dir. Sie schickte mir Fotos, wenn deine Garderobe wieder einmal um einen neuen Body erweitert wurde oder wenn eure Freundin Jessy dir einen neuen Rutschsack genäht hat.

Im April 2018 erhielt ich dann die erschreckende Nachricht, dass dein Pflegefrauchen dich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr behalten kann. Wir waren alle sehr traurig darüber, denn zu diesem Zeitpunkt wussten wir ja noch nicht, dass du schon bald dein Zuhause finden würdest. Ich schrieb einen Aufruf für dich, damit wir möglichst schnell eine neue Pflegefamilie für dich finden, bei der du genauso liebevoll aufgenommen wirst wie bei Anja. Aber uns war klar, dass es schwierig werden würde. Dennoch waren wir zuversichtlich und unser Optimismus sollte belohnt werden!

Dein Frauchen rief mich eines Tages an und erzählte mir, dass sie dich auf unserer Seite gefunden hat und sich gut vorstellen könnte, dir ein Zuhause zu geben. Zwar hatte sie bis dahin noch keine Erfahrung mit Handicap-Hunden gemacht, aber sie war zuversichtlich und vertraute zudem auf Anja, die ihr zeigte, wie man deine Blase ausdrückt, dich wickelt und wie toll du mitarbeitest, wenn du frische Hosen angezogen bekommst.

Offenbar hattest du eine nicht enden wollende Glückssträhne, denn ein paar Tage später durftest du umziehen und es stand von vornherein fest, dass du für immer bleiben darfst, wenn du dich in deinem neuen Zuhause wohl fühlst und dich mit den vorhandenen Vierbeinern verstehst.

Zu dir ist das große Glück gekommen, kleine Zaubermaus! Wie sehr haben wir uns gewünscht, für dich irgendwann genau diesen Happy End Text schreiben zu dürfen. Wie sehr haben wir uns gewünscht, dich so fröhlich und unbeschwert zu sehen, wie du nun bist. Mach es gut, kleine Schnecke, bleib gesund und lass ab und zu mal was von dir hören.

Ich möchte mich an dieser Stelle von ganzem Herzen bei Talias Pflegefrauchen Anja bedanken, denn ohne sie hätte Talia nicht ausreisen können und im Canile hätte sie keine Chance gehabt. Auch die vielen Spender haben selbstverständlich ihren Teil dazu beigetragen, denn Talia konnte operiert werden und hat einen maßgefertigten Rollwagen bekommen, in dem sie auf den Spaziergängen quietschvergnügt umher flitzt.

Ein ganz besonderer Dank gilt Talias Familie, die ihr ohne Wenn und Aber ein liebevolles Zuhause geschenkt haben und sich täglich an ihrer unbekümmerten und bezaubernden Art erfreuen. Talia bereichert den Alltag ihrer Menschen in Adenbüttel offiziell seit dem 01.10.2018.

Lesen Sie hier die Zeilen ihres Frauchens:

„Sieh Deinem Hund in die Augen und versuche zu sagen, dass Tiere keine Seele haben“

An dieses Zitat von Victor Hugo musste ich sofort denken, als ich auf der Seite der STREUNERHerzen in der Rubrik „Notfälle“ die Bilder von Talia sah und ihre Geschichte dazu las.

Wir fühlten uns angesprochen und wollten sie unbedingt kennenlernen.

Nachdem die Kontakte zum Verein und dem Pflegefrauchen hergestellt waren, besuchten wir Talia im Mai auf ihrer Pflegestelle in Buxtehude und waren von ihr sofort angetan. Anja hat uns sehr ausführlich alles erklärt (Wickeln, Anziehen, Pflege usw.) und so entschlossen wir uns nach kurzer, aber reiflicher Überlegung, dass Talia, zunächst als Pflegehund, bei uns einziehen kann.

Ende Juni war es dann soweit: Anja und Stefan brachten Talia mit ihrem ganzen Equipment, das Anja uns dankenswerterweise überließ, zu uns. Wir waren doch etwas aufgeregt. Werden wir das genauso prima hinbekommen? Wird sie sich bei uns wohlfühlen oder wird ihr der Trubel mit fünf Tagespflegekindern vielleicht doch zu viel? Klappt das Zusammenleben mit unserer Hündin Rena und wie findet sie die beiden Stubentiger?

Kurzum: Talia hat sich sehr schnell eingelebt und es gab von Anfang an überhaupt keine Probleme, weder mit den vorhandenen „Vierbeinern“ noch mit den Tageskindern. Von zwei Familien gab es sogar Geschenke: Bekleidung, Spielzeug, Leckerlis und ein selbstgemaltes Bild!

Sie liebt die Gassi-Runden, stöbert gern im Garten umher und liegt unheimlich gern auf dem Sofa…

Mit ihrem überaus anhänglichen und bescheidenen Wesen hat sie sich in kürzester Zeit in unsere Herzen geschlichen und wir können uns ein Leben ohne sie gar nicht mehr vorstellen. Unsere Entscheidung haben wir keine Sekunde bereut!

Talia hat nicht nur die Sonne im Herzen, sie ist selbst ein Sonnenschein und ein echter Schatz!

Adenbüttel, im Oktober 2018"


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Hier ein Video von Talia in ihrem Zuhause:

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Lesen Sie hier die ganze Geschichte von unserem SOS Hund Talia

Autounfall mit verheerenden Folgen

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Als wäre es nicht in den meisten Fällen schon hart genug, ein Leben als Jagdhund auf Sardinien zu führen, hat das Schicksal bei Talia nun doppelt zugeschlagen. Vor einigen Tagen erhielten wir die Nachricht, dass es einen Neuzugang im Canile Tortoli gibt. Eine Jagdhündin, die von einem Auto überfahren und einfach liegengelassen wurde. Ihr Finder brachte sie ins Canile, wo man ihr den Namen Talia gab.

Talia benutzt ihre Hinterbeine nicht und nun sitzt sie da, tagein, tagaus und kann sich nicht von der Stelle bewegen. Die ersten Untersuchungen haben wir frei gegeben, so sind die Röntgenbilder gerade auf dem Weg nach Deutschland um mit unseren Ärzten zu besprechen wie ernst die Lage ist. Allerdings stehen noch weitere Untersuchungen aus. Bis wir nicht ein komplettes Bild vom medizinischen Zustand der Hündin haben, können wir unsere Hilfe noch nicht im Gesamten benennen.

Wir möchten Talia jedoch unbedingt den kleinen "Luxus" ermöglichen, dass sie sich täglich zwei bis drei Stunden in einem Rollwagen auf dem Vorplatz des Tierheims fortbewegen kann. Die Kosten hierfür liegen bei ca. 450,00 Euro inklusive Versand.

Selbstverständlich werden wir Sie weiterhin über Neuigkeiten informieren.

Ein kurzes Video der Hündin finden Sie hier.


Der Anfang ist gemacht - Talias Rollwagen ist im Canile angekommen!

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Dank Ihrer großzügigen Spenden konnten wir Talia den kleinen Luxus ermöglichen, ihr einen für sie angefertigten Rollwagen ins Canile zu schicken, den sie nun täglich zur Fortbewegung stundenweise nutzt. Talia wurde hierfür komplett vermessen, damit der Rollwagen möglichst keine Druckstellen und Schmerzen verursacht. Man kann ihr förmlich ansehen, wie froh sie ist, wenn sie darin im vorderen Bereich des Caniles umherflitzen darf und sich bewegen kann.

Die Lebensqualität der anhänglichen Hündin konnten wir mit dem Rolli ein wenig verbessern und wir hoffen sehr, dass dies nur der Beginn einer Glückssträhne für sie ist.

Talia benötigt dringend eine kompetente Pflegestelle, die sie auf ihrem weiteren Weg begleiten wird, sie pflegt, sich liebevoll um sie kümmert und Physio-Termine zuverlässig wahrnimmt und begleitet.

Außerdem muss sichergestellt sein, dass wir ausreichend Geld für ihre ersten anstehenden Untersuchungen in unserer Kooperationsklinik in Deutschland zur Verfügung haben, nur dann kann Talia reisen. Für Voruntersuchungen, Röntgen, CT und die ersten Physio-Einheiten benötigen wir ca. 600,00 €. Da für ihren Rollwagen bereits 120,00 € mehr Spenden eingegangen sind, als wir benötigt haben, werden wir die Differenz selbstverständlich Talias Untersuchungen zugute kommen lassen.

Sehen Sie hier ein aktuelles Video:

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Update 15.11.2017

Wir wussten, es würde nicht leicht sein, eine kompetente Pflegefamilie zu finden, die Talia trotz ihres Handicaps ohne Wenn und Aber aufnehmen würde. Wir wussten, wir machen uns auf die Suche nach der "Nadel im Heuhaufen" und jeder, der nun diesen Text liest, wird unsere Freude darüber teilen, dass wir einen tollen Pflegeplatz für Talia gefunden haben.

Im Oktober durfte die anhängliche Hündin ihren Zwinger und die Tierheimmauern für immer hinter sich lassen und wurde zunächst in unsere Kooperationsklinik gebracht, wo ihre Wunden versorgt und sie anschließend operiert wurde. Die Röntgenbilder zeigten einen alten Bandscheibenvorfall bzw. eine Fraktur im Brustwirbelsäulenbereich sowie einen kompletten Abriss der Rute. Die tapfere Hündin wurde kastriert und ihre Rute amputiert.

Ein paar Tage später durfte sie die Klinik verlassen und es sich erst einmal in ihrem kuscheligen Körbchen bei ihrer Pflegefamilie gemütlich machen, wo sie sich von all den Strapazen ihrer traurigen Vergangenheit in Ruhe erholen konnte. Alle offenen Stellen an ihren Hinterbeinen sind - Dank der fürsorglichen Pflege - prima verheilt und die Fäden wurden einige Tage nach der Operation gezogen.

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Talia hat sich mittlerweile bestens eingelebt und genießt ihr neues Leben sehr. Sie ist verschmust und klebt ihrem Pflegefrauchen am liebsten permanent am Rockzipfel! Außerdem liebt sie es, auf den gemeinsamen Spaziergängen mit den vorhandenen Hunden in ihrem Rolli um die Wette zu rennen und darf sogar schon ohne Leine laufen, weil sie so gut abrufbar ist.

Zu Hause trägt Talia Windeln und rutscht gut gelaunt in ihrem selbst genähten Rutschsack durch die Wohnung, den Pflegefrauchens Freundin für sie angefertigt hat. Sie ist eine neugierige, fröhliche Zuckerschnute, die sofort alle Herzen im Sturm erobert.

Ihr Pflegefrauchen hat ihr ein Paar vorgeformte Schuhe gekauft und übt zusätzlich mit einem Tragegurt das Stehen. Auf allen Vieren wird Talia wohl niemals laufen können, aber sie wird ihre Hinterbeine vielleicht irgendwann unterstützend einsetzen können. Die Zeit wird zeigen, wie sie sich weiterhin entwickelt.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei den Menschen bedanken, die Anteil an Talias Schicksal genommen und uns finanziell unterstützt haben. Unser ganz besonderer Dank gilt der Pflegefamilie, die sich rührend um die kleine Hündin kümmern wird, bis ein passendes Zuhause für Talia gefunden ist.



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