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Emily

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…und dann kam das Glück auch zu dir!

Kleine Emily, für dich fallen mir spontan unendlich viele positive Charaktereigenschaften ein. Du bist eine Kämpferin, bist dem Tod in letzter Sekunde entkommen und dein Wille zu leben, war noch viel größer als unsere Sorge, dich zu verlieren! Der Mensch hatte dir Schreckliches angetan, dich verletzt und deine zarten Knochen gebrochen. Einsam hast du die Schmerzen ertragen und darauf gewartet, dass der Tod dich endlich erlösen würde.

Aber dann kam das Glück zu dir und nahm dein Schicksal in die Hand! Du lerntest die anderen Menschen kennen, die das Ziel hatten, dich zu retten! Die Hoffnung war riesig und dein Kampfgeist mindestens genauso groß und so kam der Tag, an dem du auf deine Pflegestelle nach Deutschland reisen durftest. Von Anfang an warst du eine Frohnatur, ein „Gute-Laune-Hund“, der sich täglich über sein neues Leben freute und jedem Menschen ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Du warst schon bald ein aufgeschlossenes Hündchen voller Vertrauen – es schien, als hättest du dein altes Leben auf Sardinien zurückgelassen.

Und so kam es, dass deine Pflegefamilie sich in dich verliebte. Sie hatte dich schon nach kurzer Zeit so sehr in ihre Herzen geschlossen, dass eine Trennung nicht mehr möglich war. Zwar sagte der Kopf zunächst etwas anderes, denn du bist nun der vierte Hund in der Familie, aber das Herz hat zum Glück am Ende gesiegt und die Entscheidung getroffen!

Liebe Emily, du musstest in deinem jungen Leben schon so viel ertragen. Umso schöner ist es, nun zu sehen, dass du deine Fröhlichkeit nicht verloren hast. Dank der vielen Menschen, die uns finanziell bei der Operation unterstützt haben, hast du jetzt keine Schmerzen mehr und dank deiner fürsorglichen Familie lebst du nun für immer auf der Sonnenseite des Lebens.

Was auch geschieht, du wirst eine tolle Familie an deiner Seite haben, die dich liebt und dich beschützt! Ich freue mich sehr, dass du genau dort dein Zuhause gefunden hast.

Emily hat ihr Körbchen in 32584 Löhne offiziell am 23.10.2017 bezogen.

Lesen Sie hier, was ihre Familie berichtet:

"Wir lernten die einjährige Emily über das Internet kennen. Sie wurde auf Sardinien bewegungsunfähig und mit dick aufgeblähtem Bauch gefunden. Nach einer Notoperation, bei der ihr tote Welpen aus dem Leib entfernt wurden, kämpfte sie tapfer um ihr noch so junges Leben.

Das Schicksal der kleinen Hündin berührte sofort unsere Herzen und uns war augenblicklich klar: Hier müssen wir helfen! Bereits mit Pflegehunden erfahren, wollten wir Emily – übergangsweise - bei uns aufnehmen, bis sie in ein endgültiges Zuhause ziehen würde.

Am 25.07.2017 war es soweit. Unser Pflegehund landete in Berlin und wir holten die kleine ängstliche Maus zu uns. Anfängliches Misstrauen wandelte sich schnell in pure Lebensfreude. Mit ihrer Ausgelassenheit, offenen Art und Fröhlichkeit eroberte sie zügig ihr neues Umfeld und - vor allem - unsere Herzen. Selbstbewusst forderte sie ihre Streicheleinheiten ein. Sie zeigte klar und deutlich, was sie wollte und was nicht. In unserem bereits bestehenden Rudel von drei Hunden fand sie rasch ihren Platz und in unserem Podenco-Mix Caspar einen tollen Spielkameraden. Es war und ist uns immer wieder eine große Freude zuzuschauen, wie die beiden ausgelassen herumtollen und die lebhafte Emily aufblüht. Wie ein Flummi springt und hüpft sie herum und genießt das Leben in vollen Zügen. Der süße Pinscher-Mix ist liebenswert, neugierig und lernt schnell. Emily schaut sich viel bei unseren anderen Hunden ab und war bereits nach kurzer Zeit stubenrein.

Logisch, dass eine Adoptionsanfrage für Emily nicht lange auf sich warten ließ. Zu diesem Zeitpunkt aber war die Kleine schon so ein fester Bestandteil unserer Familie, dass eine Trennung nur schwer vorstellbar war. Nach einigen Überlegungen wurde uns bewusst: Emily hat hier bereits ihr neues Zuhause gefunden und bleibt bei uns.

Eine notwendige Operation am linken Oberschenkel erklärte dann auch ihre vorherige Leidensgeschichte: Zwei Oberschenkelbrüche und zwei Beckenbrüche, die nie medizinisch behandelt wurden, machten der kleinen Maus zu schaffen. Die dadurch hervorgerufene Schiefstellung des Beckens wirkt sich auch auf ihren Darm aus. Die dauerhafte Behandlung ist aber nicht schwierig.

Nach der Operation im November folgte eine Reha mit anfänglicher Ruhigstellung, Leinenzwang im Haus und Garten sowie einer Physiotherapie. Diese Zeit war für uns und das kleine Energiebündel eine echte Herausforderung. Aber auch diese Wochen liegen erfolgreich hinter uns und haben uns nur noch mehr zusammengeschweißt.

Zufälle gibt es nicht – es sollte wohl so sein, dass wir auf die niedliche Hündin aufmerksam wurden. Nach so einem schrecklichen und schmerzhaftem Start dürfen wir ihr nun ein unbeschwertes und fröhliches Leben schenken.

Liebe Beate, für deine wunderbare und herzliche Unterstützung in den letzten Wochen und Monaten danken wir dir sehr. Ob bei den Pflegestellen-Formalitäten, bei der Organisation rund um Emilys Operation oder Fragen rund um den kleinen Wirbelwind warst du immer eine kompetente Ansprechpartnerin. Und was das Tollste ist: Man spürt deine Wärme und deine Herzlichkeit, mit der du so engagiert Leben rettest und Tieren zu einem glücklichen Zuhause verhilfst. Weiter so!

Ganz liebe Grüße Kathrin und Silke


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Lesen Sie hier die ganze Geschichte von unserem SOS Hund Emily

Eine weitere Operation ist unumgänglich!

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Sie erinnern sich sicherlich noch an die kleine Emily, die vor vielen Monaten von Tierschützern auf Sardinien in einem Zigeunerlager vor dem sicheren Tod gerettet wurde. Sie war damals hochträchtig, ihr Bauch war so sehr aufgedunsen, dass sie nicht einmal mehr laufen konnte, sie lag auf der Seite und bewegte sich nicht. Emily schien darauf zu warten, dass es bald zu Ende ist, dass sie keine Schmerzen mehr leiden muss und endlich einschlafen kann.

Nach ihrer Rettung begann ein Wettlauf gegen die Zeit. Alle ihre Welpen waren tot und wurden sofort aus ihrem Leib geholt - ihr eigener Körper war völlig vergiftet. Emily ist jedoch eine kleine Kämpferin und hat es geschafft - sie wurde gesund und durfte nach ihrer Genesung auf eine Pflegestelle nach Deutschland reisen. Schon bald konnte ihre Pflegefamilie sich von dieser kleinen Frohnatur, die täglich gute Laune versprüht, nicht mehr trennen.

Jedoch stellte ihr Pflegefrauchen schon nach kurzer Zeit fest, dass Emily eines der hinteren Beinchen beim Laufen immer seltener aufsetzte und sie schien große Schmerzen zu haben.

Es wurden Röntgenaufnahmen gemacht und der Verdacht bestätigte sich, dass das Becken das Problem ist und eine Femurkopfresektion durchgeführt werden muss. Zudem wurden auch Knochenanteile vom Becken so weit nach innen gedrückt, dass es zukünftig möglicherweise zu Kotabsatzproblemen kommen könnte. Erst während der Operation wird der Arzt entscheiden können, ob eine Platte zur Stabilisierung des Beckens zusätzlich eingesetzt werden muss.

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Die schwere Verletzung ist das Resultat eines alten Bruchs, der wahrscheinlich durch einen heftigen Tritt entstanden ist. Verwunderlich, dass Emily trotz all dem Erlebten ein so fröhlicher Hund ist, der seinen Menschen bedingungslos vertraut!

Die Kosten für die anstehende Operation liegen bei etwa 800,00 Euro.


Die Operation ist gelungen!

Dank Ihrer zahlreichen Spenden konnte Emily glücklicherweise Ende 2017 an ihrer alten Beckenfraktur operiert werden. Ihre Familie begleitete die kleine Prinzessin in die Klinik und wartete anschließend aufgeregt und hoffnungsvoll auf den Anruf, dass Emily alles gut überstanden hat. Die Erleichterung war groß, als einige Stunden später die erhoffte Nachricht folgte; sofort wurde Emily in der Klinik abgeholt und in Frauchens Arme geschlossen!

Der operierende Arzt hat eine Femurkopfresektion durchgeführt und während der Operation festgestellt, dass keine Notwendigkeit besteht, eine Platte zur Stabilisierung des Beckens einzusetzen.

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Die Wunde verheilte gut und schnell und schon bald war Emily wieder quietschvergnügt. Das Schwierigste war, den kleinen Wirbelwind ruhig zu halten und zu verhindern, dass sie zu viel läuft und springt. Neben der bevorstehenden Physio-Behandlung hatte dies jedoch höchste Priorität! Zwar konnte Emily nicht verstehen, warum sie plötzlich nicht mehr mit den anderen Hunden im Garten umherflitzen darf, aber sie ergab sich brav ihrem Schicksal und ließ sich stattdessen auf den Spaziergängen tragen.

Mittlerweile hat Emily die ersten Physio-Termine wahrgenommen und gilt als "Vorzeigepatientin", die alle Übungen ohne zu zögern prima meistert. Sehen Sie hier, wie konzentriert Emily mitarbeitet.

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Wenn die Therapie weiterhin so positiv verläuft, wird Emily schon bald wieder toben und springen dürfen und endlich ein schmerzfreies Leben führen.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei Emilys Spendern bedanken, die diese Operation möglich gemacht haben!



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