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Berto

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Berto oder "Warum der Herr dem Segugio so lange Ohren gab"

Bertos Vermittlungstext trug die Überschrift "Zu gut für diese Welt" und das traf seine Situation im Tierheim ganz gut. Er hatte ein tristes Leben bei einem Jäger, der ihn eigentlich erschießen wollte, im Tierheim wurde er bald zum Mobbingopfer, weil Berto, egal in welchem Gehege er untergebracht war, den Herausforderungen eines Hundelebens, in dem es darum geht, seinen Platz zu behaupten, einfach nicht gewachsen war. Und so kam es, dass Berto immer mit den Junghunden zusammen war, deren Frechheiten - denn auch gegen sie konnte er sich nicht durchsetzen - er klaglos ertrug.

Dann kam Bertos großer Tag, eine Pflegestelle, die bereits mehrere Pflegehunde in ein neues Leben begleitet hatte, hatte ihn als nächsten Hund auserkoren. Berto konnte also ausreisen und endlich drehte sich alles um ihn, was er auch sehr genoss. Berto erkundete die Welt, jeden Tag ein Stückchen mehr und er bekam die Nase gar nicht mehr vom Boden, so interessant roch diese, seine, neue Welt. Sein Pflegefrauchen begann einen Blog über Bertos Abenteuer zu schreiben und ich erinnere mich noch sehr gut an den Eintrag mit dem Titel "Warum der Herr dem Segugio so lange Ohren gab", schaltete unser langohriges Schlitzohr doch so manches Mal auf Durchzug, wenn sich seine Nase wieder mal an einem interessanten Geruch festgesaugt hatte.

Bald stellte sich leider heraus, dass er Probleme mit den Hinterbeinen, besonders beim Aufstehen hatte und zunächst hielten wir das für ein muskuläres Problem, bedingt durch die fehlende Bewegung im Tierheim. Da auch nach mehreren Wochen keine Besserung eintrat, stellten wir Berto unserem Tierarzt vor und die Untersuchung zeigte, dass eine beidseitige Femurkopfresektion nötig sein würde.

Etwa zeitgleich erhielt ich eine Anfrage von einer netten Familie, die sich regelrecht in Berto verliebt hatte. Eigentlich hatte ich erwartet, dass sie nach dem Befund abspringen würden, aber nein, nach einem Besuch auf der Pflegestelle, bei dem Berto seinen ganzen Charme aufgefahren hatte, war klar: er sollte es sein. Zwischenzeitlich waren durch einen Aufruf auch genügend Spenden für seine OP und die anschließende Physiotherapie zusammengekommen. Berto zog also erst um und wurde dann nach einiger Zeit dank Ihrer finanziellen Hilfe seiner ersten OP unterzogen. Er erholte sich zwar schnell, zeigte sich aber am Anfang etwas faul, was die Belastung seines Hinterbeines anging- man kann sich ja schließlich auch tragen lassen oder auf dem Kissen liegen. Aber seine Familie blieb am Ball: Physiotherapie, auch im Wasser, was er anfangs nicht so prickelnd fand, und regelmäßige Übungen daheim machten ihn bald so fit, dass man ihm nichts mehr ansieht. Seine Familie ist sehr glücklich mit ihm und nimmt ihn so wie er ist- wer kann dem berühmten Segugio-Blick schon widerstehen?

Seine zweite OP, die ebenfalls vom Verein getragen wird, soll dann im nächsten Jahr stattfinden.

Wir wünschen Berto noch eine wunderbare Zeit in seiner Familie, er hat sein Körbchen seit dem 20.1.2017 in 42369 Wuppertal stehen.


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Lesen Sie hier noch einmal die ganze Geschichte von unserem SOS-Hund Berto

Fast ist sein Glück schon perfekt…

...aber dazu braucht er Ihre Hilfe. Berto war eines unserer Sorgenkinder im Tierheim, da er so schüchtern war, dass man ihn einfach nicht mit gleichaltrigen Hunden in ein Gehege setzen konnte ohne dass er sogleich von diesen gemobbt wurde. Also musste er die ganze Zeit in einem Junghundegehege ausharren, in dem die Pubertierenden ihm manchmal ganz schön zugesetzt haben, was Berto geduldig ertrug.

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Im November 2016 konnte er auf eine erfahrene Pflegestelle reisen, in der endlich er im Mittelpunkt stand und er freute sich sichtlich über all die Zuwendung. Der Pflegestelle fiel schon bald auf, dass Berto Probleme beim Aufstehen hatte und auch sein Gangbild sonderbar wirkte. Wir warteten erst etwas ab, ob sich dies mit zunehmendem Muskelaufbau bessern würde, stellten ihn aber trotz leichter Besserung dem Tierarzt vor. Das Ergebnis war leider eine Schädigung der Hüftgelenke, die eine Femurkopfresektion erfordert. Bereits vor dieser Diagnose hatte sich eine sehr nette Familie gemeldet, die Berto trotz seiner Einschränkung und der notwendigen Operation ein Zuhause geben wollte und der Verein hat sich bereit erklärt, die Kosten für die anstehende Operation sowie die Nachsorge und die Physiotherapie zu übernehmen. Berto ist bereits seit Januar in seinem neuen Zuhause, wo er sich sehr wohl fühlt und von seiner Familie über alles geliebt wird. Seine OP, die ihm ein schmerzfreies Leben ermöglichen wird, wird am 20.3.17 stattfinden.

Die Kosten der OP und der anschließenden Physiotherapie werden sich auf etwa 800-1000 Euro belaufen.


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