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Susan

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Kleine, wilde Susan!

Kleine Susan, wenn ich an Dich denke, habe ich eine kleine drollige, ein wenig zu dicke, schwarze Hündin vor Augen, die im Gehege immer Chef war. Sie war freundlich zu Rüden, aber sehr unfreundlich zu Hündinnen. Da half auch Größe nichts, denn eines Tages brach sie durch den Gitterzaun ins Nachbargehege und griff eine gut 75cm Herdenschutzhündin an. Es ging alles nochmal gut aus und bis auf ein paar Schrammen hatten beide Hündinnen nichts abbekommen. Aber statt daraus zu lernen, war sie immer „Vorlaut und Rechthaberisch“. Genau das machte sie aber so besonders und so liebenswürdig. Eine Hündin mit Dickschädel und eigenem Leben. Lange versuchten wir für sie ein Zuhause oder eine Pflegestelle zu finden, doch niemand wollte unsere Susan.

Dann kam der erste Schritt in die richtige Richtung. Eine Dame meldete sich bei uns und adoptierte Susan. Als sie dann auf ihrer Stelle ankam, war sie nicht wirklich kompatibel mit der Katze und so musste Susan zurück in die Vermittlung, doch wohin? Eine tolle Familie, die uns schon einige Zeit begleitet, nahm sie auf. Sie adoptieren immer alte Hunde, wenn bei ihnen ein Platz frei wird und so bekam Susan wieder eine Chance. Aber hier gab es noch einige Hürden, wo wir im Vorfeld nicht wusste, ob es gut gehen würde. Es waren andere Hunde im Haushalt und Katzen. Doch die versierte Familie nahm Susan mit klaren Regeln und klaren Strukturen auf und schnell platze der Knoten und Susan fand ihren Platz in der Familie. Auch hier war der Anfang sicherlich nicht einfach. Über die Bilder, die dann folgten, freuten wir und die Tierheimleitung sich sehr.

Susan hat nun fast genau zwei Jahre in dieser Familie verbracht und durfte im Alter nochmal kennenlernen, was es bedeutet ein Familienhund zu sein. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich und lassen Susan mit einem weinenden und einem lachenden Auge ziehen. Denn sie ist einer der Glückshunde, die nicht verlassen und einsam im hohen Alter in dem Tierheim sterben musste.

Bitte lesen Sie den Abschied ihrer Familie:

"Gestern Abend mussten wir Susan gehen lassen. Es ist unendlich traurig. Sie kam genau vor 2 Jahren zu uns, und zwar am 21.11.2015.

Bei uns war sie anfangs „unsere Terrornudel“, aber nur, weil sie dachte, sie müsste sich ihren Platz bei uns mit Macht erkämpfen! Dabei haben wir sie doch mit Freuden aufgenommen. Für unsere ganze Familie war Susan die Chefin, der Star, an dem sich alle orientiert haben! Sogar ich habe das getan. Und so wurde sie zu unserer Sonnenschein-Nudel.

Zwei Jahre lang lief sie immer neben mir her, immer! Nie war ich ohne Susan! Nie! Sie hat ihren Job erledigt, so wie sie es musste. Dabei war und wurde sie glücklich, weil das ihre Aufgabe war, die sie endlich nach so langer Zeit in Gefangenschaft ausüben durfte.

Mein Gott – sie fehlt mir und uns so sehr!! Susan war eine Kämpferin – sie ist immer wieder aufgestanden, obwohl es ihr schlecht ging! Und ich hatte sie immer dabei – auch wenn sie nur noch neben mir schlief – und ich auf sie aufpasste.

Gestern Abend hat sie uns mit ihren Blicken gesagt, dass sie nicht mehr kann. Wir haben sie erlöst. Susan ist in meinen Armen eingeschlafen.

Ganz furchtbar traurige Grüße, Anna, Simone, Fido und die Katzen"

Mach’s gut kleine Terror-Sonnenschein-Nudel!


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