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Full

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Full – ein großer Kämpfer ist gegangen

Lieber Full,

fast 3 Jahre hast du bei deinem Pflegefrauchen gelebt, eine eigene Familie hast du nie bekommen. Aber davon wusstest du ja nichts, dein Pflegefrauchen war deine Familie. Und sie hat dich geliebt und hat mit dir manche Schlacht geschlagen und gewonnen. Trotz aller Krankheiten und mancher Zeiten, in denen wir alle dachten, dass deine Nieren es nicht mehr schaffen, hast du es immer und immer wieder geschafft, hast deine Kraft zusammen genommen, bist aufgestanden und warst wieder gut drauf.

Du Stehauf-Männchen, du hast mich unglaublich beeindruckt. Als ich dein Pflegefrauchen und dich einmal ein Wochenende besucht habe, war ich beeindruckt von deiner Gelassenheit, mit der du deine Vergangenheit getragen hast. Du hast deinen Kopf immer hoch getragen, trotz allem, was man dir angetan hat früher. Deine Krankheit, dazu die Ohren abgeschnitten, was musst du alles durchgemacht haben.

Aber dein Pflegefrauchen hat das alles nicht gestört, sie wollte dir den Schritt in die Freiheit ermöglichen und du hast es ihr jede Minute gedankt. Die letzte Schlacht habt ihr leider nicht mehr gewinnen können, aber du bist geliebt und ohne Schmerz eingeschlafen.

Danke, Dagmar, für alles, was du für den Herrn getan hast! Ich weiß, dass es manches mal nicht leicht war, und doch habt ihr beide niemals aufgegeben!

Lesen Sie hier den Abschied seines Pflegefrauchens:

"Mein kleiner Freund, mein großer Kämpfer ....

Als Du im Oktober 2016 zu mir gekommen bist, hätte ich nicht gedacht, dass Du mich so lange begleiten würdest. Ich hatte Dich ausgewählt, weil Du es am nötigsten hattest schnell ein Zuhause zu finden. Und mal ehrlich ... wer interessiert sich denn schon für einen etwas größeren, älteren, schwarzen, kranken, unkastrierten Rüden mit abgeschnittenen Ohren? Jedes einzelne ein Ausschlusskriterium.

Und es ging Dir auch wirklich nicht gut, als Du bei mir ankamst, denn Du standest gerade unter Therapie. Deine Äuglein waren klein und starr und Dein Blick erinnerte mich an einen Falken. Aber Du warst immer fröhlich und voller Unternehmungslust und nach ein paar Wochen wurden deine Augen immer größer und fingen an zu glänzen. Und trotz Deiner schlechten Vergangenheit liebtest Du die Menschen über alles. Du hast die Streicheleinheiten aufgesaugt wie ein Schwamm und kuscheln auf der Couch unter vollem Körpereinsatz war das Größte für Dich.

Fast 3 Jahre hast Du mich begleitet, voller Neugierde und Lebensfreude.

Ob zum Strand, in den Wald, ins völlig überfüllte Timmendorf zum Familientreffen, zum Workshop in ein Hotel oder ins Ferienhaus – alles kein Problem. Hauptsache, Du konntest mit dabei sein. Immer wieder die gleichen Wege, och nöö – das war überhaupt nichts für Dich – wie langweilig. Du hast am liebsten immer wieder neue Gegenden entdeckt und hattest dabei oft Deine ganz eigenen Vorstellungen, mein alter Herr.

Durch Deine diversen Mittelmeerkrankheiten gab es einige Up and Downs , aber Du hast Dich mit Deinem unendlichen Lebenswillen immer wieder daraus gekämpft.

Doch leider konnten wir den letzten Kampf gegen Deine kaputten Nieren nicht mehr gewinnen und so musste ich Dich schweren Herzens gehen lassen.

Du fehlst hier – mein kleiner Kauz - aber dort hinter dem Regenbogen gibt es sicherlich viel für Dich zu entdecken ..."


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