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Fiore

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Steh nicht an meinem Grab und weine; ich bin nicht dort; ich schlafe nicht.

Ich bin wie eine seichte Windböe in der Frühlingsluft, der feuchte Nebel der sich niederlegt an warmen Sommerabenden. Ich bin das Sonnenlicht auf blühenden Wiesen und ein Schmetterling der schwebt, von Blüte zu Blüte. Ich bin der frische Morgentau, der hernieder tropft von Blatt und Baum. Wenn Du aufwachst, bin ich der flinke Flügelschlag der Vöglein am Morgen, der sanfte Sommerregen auf Feld und Flur. Ich bin das bunte Herbstlaub, was sanft hernieder fällt. Ich bin die Natur, die sich langsam schlafen legt. Ich bin das wundervolle Glitzern des Schnees in der Wintersonne. Steh nicht an meinem Grab und weine; ich bin nicht dort; ich schlafe nicht, denn ich wache über Dich, Du, mein geliebter Mensch.

Omi ist am 24. Mai 2017 über die Regenbogenbrücke gegangen…es tut so sehr weh, die Tränen laufen, der Atem stockt, der Appetit ist weg, die Tage sind fade und leer. Ganz langsam ist es uns bewusst, dass das Ömchen nicht mehr hier in Boklund ihr Paradies bewacht -nie von meiner Seite weichend. Die gelben Säcke sind nun ohne Löcher und auch der Weg zur Terrasse ist nicht mehr „gesperrt“. Der Kühlschrank ist geradewegs erreichbar und am Herd ist plötzlich wieder so viel Platz. Omi hat die ganz Welt umarmt. Sie galoppierte durch´s Leben, wollte ihre 10 Jahre im Refugio aufholen und rein gar nichts verpassen, wollte alles Neue unerschrocken ergründen, wollte ihre Neugierde stillen und hat ihr Rudel im Schach gehalten. Auf unseren gemeinsamen Spaziergängen war Omi immer vorneweg und wehe, uns ist jemand nur ein klitzekleines Stückchen zu nahe gekommen, dann wurde ihr Beschützerherz geweckt. Omi hat uns mit ihrer starken Persönlichkeit und ihrer Lebenserfahrung viel gelehrt, wir wurden reichlich beschenkt. Ich habe sehr viel wertvolle Zeit mit ihr verbringen dürfen – unvergessliche Momente sind in meiner Erinnerung verankert. Nun ist sie nicht mehr bei uns hier auf Erden, ihr Grab findet sich hier bei uns ganz nahe am Haus. Wir haben Sie auf Händen getragen – sie hat es uns mit unendlicher Liebe und absoluter Vertrautheit jeden Tag gedankt. Ein wunderbarer Hund hat uns trotz ihrer geschätzten 14 Jahre viel zu früh verlassen – es tut sehr weh – aber das ist das Leben, ein Kommen und ein Gehen.

Wir haben Dich unendlich lieb Fellnasen-Ömchen!

Anette & Volker Hollenbach mit Enya, Jule und Pelle


Abschied der Vermittlerin:


Das Glück für Dich war viel zu kurz, meine liebe Fiore/Naomi. Voller Traurigkeit verabschiede ich mich von Dir und wünschte, die gute Zeit in Deinem Leben wäre nicht so schnell zu Ende gegangen. Dennoch bin ich froh, dass Du nochmal ein gutes Jahr in Liebe und Geborgenheit hattest, dass Du der Hund sein konntest, der Du immer warst und der sein ganzes Leben eingesperrt auf dieses Glück gewartet hatte. Es war ein intensives Jahr und ich weiß, dass Du die Freiheit und Liebe in Dir aufgesogen hast. Es hätte besser nicht sein können, dieses letzte Jahr….Du bleibst in vielen Herzen.

Ciao, meine gute Fiore! Deine Vermittlerin


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