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So helfen Sie mit

Wir suchen dringend Pflegestellen!

Was sind unsere Voraussetzungen an die Hunde-Pflegestelle?

Eine Pflegestelle nimmt Hunde aus dem Ausland auf. Diese Hunde kommen fast ausschließlich aus unserem Partnertierheim, der Lida in Olbia auf Sardinien. Meist kennen diese Hunde nicht viel. Treppen, Wohnungen, Staubsauger, Fernseher, Autofahren und vieles mehr sind ihnen völlig unbekannt. Wenn die Hunde in Deutschland ankommen, erleben wir sie sehr unterschiedlich. Viele sind sehr zutraulich und schaffen es schnell, sich an das Leben in einer Familie zu gewöhnen. Manche sind mit den ersten Eindrücken überfordert. Sie haben Angst und ihnen fehlt der Mut, die ersten Schritte zu wagen. Dann heißt es, dem Hund über seine Ängste hinweg zu helfen. Dies gelingt, wenn Sie auf den Hund eingehen, mit ihm arbeiten, ihm Sicherheit geben. Hier unterstützen wir Sie gerne. Sie sollten nicht berufstätig sein, bzw. nur wenige Stunden arbeiten, da die Hunde das Alleinsein oft nicht kennen!

Sie sollten schon Hunde gehabt haben oder idealerweise noch Hunde haben. Unsere Hunde haben oft noch nicht viel Gutes erlebt, bzw. noch nie in einer Familie gelebt, da hilft es ihnen, wenn sie sich an einem "alten Hasen" orientieren können.

Die Hunde sollten langsam an ihr neues Leben herangeführt werden. Wie? Das bestimmt schlussendlich das Tier, da jedes individuell mit den neuen Erfahrungen umgeht. Sie sollten Verständnis haben, wenn der Hund anfangs noch nicht alleine bleiben kann oder sich vor Gegenständen und Situationen, die er nicht kennt, erschrickt. Sie sollten einfühlsam sein und nicht zu viel von dem Hund erwarten. Fast alle Hunde sind recht schnell oder sogar von Anfang an stubenrein. Der Pflegehund braucht Sicherheit und die bekommt er mit einem geregelten Tagesablauf. Er sollte wiederkehrende Abläufe erfahren, an denen er sich orientieren kann und Halt findet. Natürlich kann sich dies in den nächsten Wochen ändern, denn ein Hund lernt schnell und kann sich gut an Lebensumständen anpassen.

Sie sollten finanziell in der Lage sein, den Hund mit Futter zu versorgen und Ausrüstung wie Leine Körbchen etc. zur Verfügung stellen zu können. Sie sollten mit dem Hund zum Tierarzt fahren können.

Sie sollten die ersten Wochen nur doppelt gesichert spazierengehen, keine Ausziehleine nutzen und die Spaziergänge kurz halten. Noch ist keine Bindung vorhanden und wenn der Hund sich erschrickt und wegläuft, gibt es nur wenige Chancen, ihn wieder einzufangen, da er noch keine Bezugsperson hat. Auf jedem Spaziergang sollte man daher sehr aufmerksam sein, den Hund beobachten und auf ihn eingehen, um eine Bindung aufzubauen. Bei diesen ersten Schritten und in der ersten Zeit begleiten wir Sie, wenn Sie möchten, sehr eng und beraten Sie in allen Details.

Was erwarten wir von unseren Katzen-Pflegestellen?

Unsere Pflegestellen für Katzen unterteilen wir in Notfallpflegestellen und in Pflegestellen für Katzen ohne aufwendigen Pflegeanspruch. Notfallpflegestellen nehmen die Tiere auf, die in einem schlechten Zustand sind, von denen Ansteckungsgefahr ausgeht und die zunächst von anderen Katzen getrennt werden müssen.

Sie müssen also, wenn Sie Notfallpflegestelle werden wollen, die Möglichkeit haben, einen Raum zu separieren. Dieser sollte Tageslicht haben, genügend Platz, um eine Katzentoilette aufzubauen, Futter- und Trinknapf in ausreichender Entfernung davon platzieren zu können und auch, um ein Körbchen oder einen Kratzbaum zum Spielen und Schlafen aufzustellen. Sie sollten medizinische Tätigkeiten ausüben können, wie z.B. Augensalbe verabreichen, Tabletten geben etc.

Die Notfallkatzen bleiben entweder bis zur Gesundung oder bis zur Vermittlung bei Ihnen. Wenn die Katzen das Krankenzimmer verlassen können, können sie sich entweder bei den anderen Katzen in Ihrem Haushalt aufhalten oder werden von uns auf eine andere "normale" Pflegestelle umgesetzt, um so für die nächste Katze eine Notfallpflegestelle freimachen.

Und hier sind die anderen Pflegestellen gefragt. Wenn Sie Katzen ohne aufwendigen Pflegeanspruch aufnehmen können oder möchten, bekämen Sie z.B. Katzen von einer Notfallpflegestelle, die nicht mehr separiert werden müssen, oder Katzen, die kein Zuhause haben und bis zur Vermittlung auf eine Pflegestelle aufgenommen werden müssen. Warum unterscheiden wir?

Wir unterscheiden, damit wir Katzen in Quarantäne nehmen können. Viele Kitten kommen mit einem geschwächten Immunsystem zu uns, so dass infektiöse Krankheiten, wie z.B. Schnupfen oder Hautpilz, auch durch Reisestress bedingt, begünstigt werden und ausbrechen können. Manchmal können wir die Katzen im Vorfeld nicht auf FIV und FeLV testen. Deshalb, um weder Mensch noch Tier zu gefährden, ist es uns wichtig, diese Katzen erst auf Notfallpflegeplätzen unterzubringen. Oft müssen wir auch Kitten oder erwachsene Katzen, die krank oder verletzt sind und/oder operiert werden müssen, auf Notfallpflegestellen setzen. Wir haben gute Erfahrungen gemacht, gefährdete Katzen erst durchzuchecken und aufzupäppeln, bevor wir sie in Familien integrieren.

Für beide Pflegestellen gilt, dass Sie finanziell in der Lage sein sollten, die Futterkosten zu tragen. Wenn wir Futterspenden haben, teilen wir diese gerne mit Ihnen. Wir sind jedoch nicht in der Lage, dauerhaft die Kosten für Futter/Spezialfutter für Pflegestellenkatzen zu übernehmen.

Sie sollten mit den Katzen zum Tierarzt fahren können. Es ist nicht zwingend notwendig, dass eine Pflegestelle Freigang bietet! Als Übergangslösung ist es für die Katzen zunächst wichtig, aufgefangen zu werden.

Was bietet STREUNERHerzen?

STREUNERHerzen bietet Ihnen von Anfang an Unterstützung!
Sie erhalten einen Ansprechpartner, mit dem Sie, die zu Ihnen passenen Tiere, aussuchen können. Unser Kollege steht Ihnen während der gesamten Pflegezeit zur Verfügung. Sie geben Ihre Beobachtungen an ihn weiter und erarbeiten mit ihm den Vermittlungstext.


Alle Tiere sind gechippt, geimpft, das erste Mal entwurmt und mit einer Ektoparasitenprophylaxe ausgestattet.

Unsere Pflegestellenversicherung sorgt für Sicherheit in der Öffentlichkeit. Versichert ist alles, was mit oder vom Tier ausgehend außerhalb Ihres Grundstücks passiert, sofern nicht fahrlässig gehandelt wurde.

Wir verhandeln mit Ihrem Tierarzt die Konditionen und besprechen die Behandlungen. In den meisten Fällen können Sie Ihren gewohnten Tierarzt behalten. Die Rechnung geht direkt an den Verein, Sie müssen nicht in Vorleistung treten!

Wir sind vom Veterinäramt geprüft und haben die Erlaubnis nach §11 TierSchG erlangt. STREUNERHerzen e.V. ist als geprüfter Tierschutzverein anerkannt.

Wenn Sie nun Interesse haben und einem oder vielleicht auch zwei Tieren eine Chance geben möchten und ihnen ein Leben bieten können, in dem sie fair und artgerecht behandelt werden, freuen wir uns sehr auf Ihre Kontaktaufnahme.


Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner für eine Pflegestellentätigkeit sind:

Ansprechpartner

Anette Riehl

Akquise Pflegestellen Hunde


Telefon: (06155) 55 76
E-Mail: anette.riehl@streunerherzen.com


Ansprechpartner

Susanne Martens

Akquise Pflegestellen Katzen, Vermittlung Katzen

Telefon: (0170) 83 36 49 6
E-Mail: susanne.martens@streunerherzen.com


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